Elektroautos

Tag Archives

VW E-Up! – das VW Elektroauto

März 30, 2012 by Andreas in Elektroautos, Modelle with 7 Comments

Der E-Up! könnte künftig die ökologische Elektroauto Speerspitze von VW´s sogenannter „New Small Family“ werden. Erstmals vorgestellt hat Volkswagen die Studie, welche unter der Federführung von Marken-Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg entstand, auf der vergangenen IAA in Frankfurt.  Rein optisch erinnert der rundgelutschte Elektro-Stadtflitzer, in dem 4 Personen Platz finden, ein wenig an den alten Käfer. Wenn bei den Wolfsburgern weiterhin alles nach Plan läuft dürfte der E-Up! bereits im Herbst 2013 auf den Markt kommen und gegen die bis dahin spärliche Konkurrenz antreten.

Verantwortlich für das Design des E-Up! ist die Crew des Konzern-Chefdesigners Walter de Silva, der unter Beweis gestellt hat, dass auch emissionslose Volkswagen alles andere als emotionslos sein müssen. Wie bei vielen Modellen des Konzerns lautet auch beim E-Up! das Credo im Hinblick auf die Technologie und die Qualität kurz gesagt Einfachheit, Reinheit sowie Beständigkeit.

Ausstattung des VW E-Up!

Unter der Haube des1085 Kilogramm schweren E-Up! verrichtet ein 60 Kilowatt starker Elektromotor seinen Dienst, der für elektrischen Schub sorgt und die Vorderräder antreibt. Gemeinsam mit dem Getriebe und Differenzial haben ihn die Ingenieure in einer besonders kompakten Bauweise ausgeführt. Als Energiespeicher dient ein Lithium-Ionen-Akku, der alleine 240 Kilogramm auf die Waage bringt und mit seiner Kapazität von 18 Kilowattstunden genug Energie für eine Reichweite von 130 Kilometer Fahrt liefert. Für die Kühlung des Akkus, der übrigens in einer Crash-geschützten Wanne im Unterboden liegt, kümmert sich ein Lüfter mit Wärmetauscher.

Das Tolle bei allen Elektroautos ist sicherlich das Drehmoment, das schon ab dem Einschalten des Motors anliegt. So auch beim E-Up!, wo sich der Fahrer über 210 Newtonmeter freuen darf, die konstant bis zur Höchstgeschwindigkeit von 135 Km/h bereitstehen. Für den Sprint auf Tempo vergehen laut VW passable 11,3 Sekunden, der Zwischenspurt von 30 auf 50 Stundenkilometer soll nur 3,5 Sekunden dauern.

Wenn die Akkus des E-Up! leer sind, kann man sie an der heimischen Steckdose oder an entsprechenden Ladestationen, deren Infrastruktur derzeit aufgebaut wird, wieder aufladen. Je nachdem, mit wie viel Leistung die Ladestation ihren Strom abgibt, vergeht beim Auftanken rund eine Stunde. Nach dieser Zeit stehen dem Fahrer immerhin 80 Prozent der gesamten Akkukapazität zur Verfügung. Wer den Stadtflitzer über Nacht am heimischen 230 V-Netz auflädt muss mit ungefähr fünf Stunden rechnen. Bei einem angenommenen Strompreis von 14 Cent pro Kilowattstunde kommt der E-Up! laut VW damit für zwei Euro 100 Kilometer weit.

Eine Besonderheit des E-Up! ist auch das Dach, welches auf einer Fläche von 1,4 Quadratmetern mit Solarzellen bestückt wurde. Wenn man die Sonnenblenden herunterklappt stehen sogar 1,7 Quadratmeter zur Verfügung. Permanent wird dabei der Akku durch die Solarzellen mit Energie gespeist, sodass wie beim Toyota Prius unter anderem die Fahrzeuglüftung auch im Stand läuft.

Damit man den Energiefluss des E-Up! auch stets im Blick hat wurde im Innenraum das sogenannte Human Machine Interface installiert. Dieses System, welches über einen Touchscreen bedient wird, hält für den Fahrer diverse Funktionen bereit. Beispielsweise sieht man permanent den aktuellen Ladezustand der Batterie und die jeweils eingeschalteten Verbraucher. Daneben erhält der Fahrer auch aktuelle Verkehrsdaten, Höhenprofile diverser Routen und die genauen Position von verfügbaren Ladestationen. Somit kann man kinderleicht noch während der Fahrt eine Ladestation im Voraus reservieren. Neu ist auch die Smartphone-Applikation, mit man den Ladevorgang auch außerhalb des E-Up! starten und über das Handy die Position sowie den aktuellen Ladezustand jederzeit abzurufen kann.

Preis des VW E-Up! Elektroautos

Bislang hat Volkswagen noch keine Angaben über den Preis des E-Up gemacht. Da die Kosten des Up jedoch von 9990 € bis 14990 € gehen (Quelle VW) und Elektroautos generell mindest doppelt so teuer sind wie die Benzin- bzw. Dieselvariante wird man vermutlich über 20000€ bezahlen müssen.

Beliebte Suchbegriffe

Elektroautos wecken Forscherdrang

Januar 17, 2012 by Andreas in Aktuell with 0 Comments

Elektroautos sind immer noch Neuland. E-Wägen haben viele Anhänger, aber auch viele Gegner. Das Für und Wider steht nahezu täglich in den Zeitungen. Fakt ist aber, dass Elektroautos nicht auf dem absteigenden Ast sind, sondern durchaus die Fahrzeuge der Zukunft sein könnten. Dies zeigt, dass nahezu alle Automobilhersteller sich mit dem Thema auseinandersetzen und Forschungen veranlassen. Die neuesten Erkenntnisse der vergangenen Tage sind hier – ohne Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben – zusammengefasst.

Renault punktet mit erschwinglichem E-Auto

Als klarer Vorreiter im Bereich der Elektroautos hat sich Frankreich herauskristallisiert. Auch auf dem deutschen Markt macht das Nachbarland mit Elektrofahrzeugenvon Renault oder PSA Peugeot Citroën von sich reden, wie die Berliner Morgenpost schreibt. Um die Dimensionen des potentiellen Marktführers einschätzen zu können: Laut Vorstandschef von Renault Deutschland will der Automobilhersteller bis 2020 einen Marktanteil von zehn bis 15 Prozent erreichen, wenn bis dahin tatsächlich eine Million E-Autos auf Deutschlands Straßen fahren. Gegen den oft kritisierten horrenden Preis von Elektroautos haben die Franzosen mit dem Twizy für 7000 Euro ein Gegenbeispiel auf den Markt gebracht. Einziges Manko: Das Gefährt ist “nur” ein Mix aus Roller und Auto.

Elektroautos von VW im Test

Im Gegensatz zu Renault ist Volkswagen noch in der Testphase, was Elektroautos anbelangt. Seit Juni des vergangenen Jahres wurden achtzig Golf Blue-e-Motion in deutschen Großstädten erprobt. Die Wirtschaftswoche schreibt über eine erste Bilanz: Nicht nur, dass von den achtzig Elektroautos eine halbe Million Kilometer zurückgelegt wurde; vonseiten der Testfahrer kamen für Volkswagen wertvolle Anregungen bezüglich des gewünschten Preis-Leistungsverhältnisses von Elektroautos. Alltagstaugliche Fahrzeugtechnik ist ein weiterer Faktor, der im Rahmen des Tests für VW klarer geworden ist und den Automobilhersteller in Sachen Elektroautos bald in einer Reihe mit Mitsubishi, Renault, Nissan und demnächst Smart stehen lassen könnte. Die größte Hemmschwelle ist wohl nach wie vor, als Elektroautofahrer plötzlich ohne Strom auf weiter Flur zu stehen.

BMW, Siemens und Vattenfall testen neues Elektroauto

Von einem noch ganz frischen Testversuch des Elektroautos ActiveE von BMW berichtet das Portal Mein Elektroauto. Seit Mitte Dezember beschäftigen sich die Tester, darunter auch Siemens und Vattenfall, mit dem neuen Elektrofahrzeug aus dem Hause BMW. 30 ActiveE stehen den Testern – Flottenkunden sowie Privatnutzern – zur Verfügung. Neben der Alltagstauglichkeit zielen BMW, Siemens und Vattenfall darauf ab, erneuerbare Energien sinnvoll zu nutzen, um die Reichweite des E-Fahrzeugs sowie die Technik weiter zu verbessern. Geplant ist, 2012 etwa 1000 Fahrzeuge des Typs ActiveE zu verkaufen. Für Statistiker: Das BMW-Elektroauto weist eine Höchstgeschwindigkeit von 145 Kilometer pro Stunde bei einer Reichweite von maximal 160 Kilometern auf.

ADAC bewertet Opel Ampera

Unter der Lupe des ADAC befand sich kürzlich das Elektrofahrzeug Opel Ampera, wie stromauskunft.de schreibt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Für das Kriterium Umwelt gab es eine 1,3, für den Motor eine 1,6. Die Gesamtnote liegt bei 2,1. Weniger Freude macht der hohe Preis: 48.000 Euro lässt sich das E-Auto kosten. Vorteilhaft ist, dass das Auto ohne Ladestation auskommt, sondern zum Aufladen an eine gewöhnliche Steckdose angedockt werden kann. Bis zu 80 Kilometer können damit immerhin zurückgelegt werden. Weitere 500 Kilometer sind im Bereich des Möglichen, wenn anschließend der Benzinmotor des Opel Ampera ins Spiel kommt.

Audi forscht: Strom in Elektroautos soll zielführender arbeiten

Forschungsdrang in punkto Elektroautos beweist auch Audi, wie Auto-Presse.de berichtet: Eine Forschungsgemeinschaft – bestehend aus Automobilherstellern, Zulieferern, Halbleiterherstellern und Universitäten aus acht Ländern Europas – entwickelt Ideen und Konzepte, wie Ausfälle der Sensor-, Steuer- und Kommunikationssysteme bei Elektroautos der Vergangenheit angehören könnten. Neben Audi als Förderer wirken auch Daimler, Bosch, Conti-Temic, Infineon sowie die TU Dortmund mit. Ziel ist vor allem die Reduzierung von Gewicht und Kosten, aber auch die Entwicklung einer Technik, die sicher vor elektromagnetischen Einflüssen ist.

Beliebte Suchbegriffe

Elektroautos sind auch im Winter Thema

Dezember 21, 2011 by Andreas in Aktuell with 0 Comments

Sind Elektroautos die Fahrzeuge der Zukunft? Woche für Woche erscheinen zahlreiche Publikationen in Zeitungen, Zeitschriften und im Internet, die Lesern die Meinungsbildung erleichtern. Ob zukunftsträchtige Entwicklungen oder Rückschläge in der Elektroautobranche – an dieser Stelle wird wöchentlich eine Auswahl der wichtigsten Neuerungen zum Thema Elektroautos zusammengefasst.

Reichweite und Thermometer gehen Hand in Hand

Aus aktuellem Anlass schreibt Boulevard Baden über Elektroautos im Winter: In der frostigen Jahreszeit müssen Elektroautofahrer sich einer Sache bewusst sein: Anders als bei gewöhnlichen Wägen macht die Außentemperatur E-Autos hinsichtlich der Reichweite sehr wohl etwas aus. Aufgrund dessen ist der Blick auf das Thermometer für Besitzer von E-Autos von großer Bedeutung. Als Beispiel fungiert laut der Sachverständigenorganisation in Stuttgart der Citroën C-Zero, der bei einer Temperatur von minus fünf Grad Celsius nur die Hälfte der Reichweite schafft, die er bei plus 22 Grad leisten könnte.

Chinesen schätzen Elektroautos mehr als Deutsche

Die Top-Abnehmer im Hinblick auf Elektroautos sind die Deutschen nicht: Die Zeit schreibt von einer neuen Studie des Autozulieferers Continental, laut der die größten Absatzchancen für Elektroautohersteller in China liegen. 14 Prozent der Chinesen können sich vorstellen, sich ein E-Auto zu kaufen. Bei den Deutschen sind es lediglich vier Prozent. Noch zögerlicher sind die USA mit zwei Prozent und die Franzosen mit einem Prozent. Als problematisch gilt, dass Elektroautos oft schon nach 150 Kilometern aufgeladen werden müssen. Allerdings sieht VW als Tester von 80 Golf-Elektroautos durchaus Potenzial in den Fahrzeugen, wenn sie als Alltagsautos beziehungsweise in Städten genutzt werden.

Elektroauto-Boom bis 2020?

Eine positive Zukunft verheißt auch das Fraunhofer-Institut IAO den Elektrofahrzeugen, wie das Online-Magazin Motor-Traffic.deschreibt. Angeblich sollen bis 2020 über eine Million Elektroautos das Bild der deutschen Straße prägen. Im Allgemeinen hängt das jedoch auch mit der Tatsache zusammen, dass in neun Jahren auf der ganzen Welt fünfzig Prozent mehr Autos als heute verkauft werden, wenn die Prognosen eintreten. Verheißungsvoll klingt allerdings, dass immerhin rund fünf Prozent der Autos den Elektrofahrzeugen zuzurechnen sind.

E-Autos müssen sicher sein

Aber wer produziert eigentlich die bereits existierenden Elektroautos? Während die deutschen Elektroautohersteller bislang eher dünn gesät sind, punkten mittlerweile die ausländischen, importierenden Hersteller, die da wären: Renault mit den Modellen Kangoo und Fluence ZE, Mitsubishi mit iMiev, Citroën mit dem C-Zero und Peugeot mit dem I-On. Ein Jahr müssen die Deutschen noch warten, bis ihre Landesmänner den i3 von BMW und den eUP von VW auf den Markt bringen. Darüber berichtete der Tagesspiegel auch im Hinblick auf die aktuellen Diskussionen zum Thema Sicherheit von Elektroautos, die die deutschen Hersteller künftig gewährleisten wollen.

Anzahl von Elektroautos in Deutschland regt zum Nachdenken an

Liest man im Stern, dass in Deutschland bisher erst 101 Elektroautos von Privatpersonen erworben wurden, fragt man sich, was der Wirbel um die mit alternativen Energien betriebenen Fahrzeuge soll. Ist der Umweltgedanke wirklich nur ein Aufpolieren des Firmenimages? Oder ist die Bürokratie schuld an der schleppenden Entwicklung? Wie dem auch sei: Es gibt auch durchaus Modelle im Bereich der Elektroautos, die für den Ottonormalverbraucher denkbar wären, beispielsweise der iMiev von Mitsubishi mit einer immerhin „ausreichenden“ Reichweite, die einen nicht nach wenigen Kilometern am Straßenrand liegen lässt.

Elektroautos erleben Innovationen

Dezember 11, 2011 by Andreas in Aktuell with 0 Comments

Elektroautos sind in aller Munde. Ob Politiker oder Automobilhersteller – sie alle rühren kräftig in den Werbetrommeln, um die umweltfreundliche Art des Fahrens weiter voranzutreiben. Bislang sind unsere Straßen zwar noch von wenigen dieser strombetriebenen Fahrzeugen bevölkert, jedoch steigt das Interesse und die Sensibilität für Elektroautos, wie an zahlreichen Veröffentlichungen in den Medien erkennbar ist. Was sich in der ersten Dezemberwoche im Bereich der E-Autos getan hat, haben wir für Sie zusammengefasst:

Fiat 500 verwandelt sich in Elektroauto

Sie kommen frisch aus der Fabrik und werden schon umgebaut, aber nicht ohne Grund: Im Moment baut der Mobilitätsdienstleister Mosolf 200 fabrikneue Fiat 500 zu Elektroautos um. Als Auftraggeber fungiert die Firma Karabag aus Hamburg, welche an Entwicklung, Bau und Vertrieb von Elektrofahrzeugen arbeitet. Bereits in den nächsten Wochen werden die sogenannten 200 Karabag New 500 e ausgeliefert, zunächst allerdings nur an Firmenkunden in der Region Hamburg. Ferner plant Mosolf künftig Solarcarports, eine Ladeinfrastruktur sowie Windkraftanlagen zu installieren, so AMZ (Auto – Motor – Zubehör).

Elektroautos zum Ausleihen

Seit Anfang Dezember können in Paris gegen eine Leihgebühr Elektroautos ausgeliehen werden, schreibt das Liechtensteiner Volksblatt. „Autolib‘“ heißt das neue Leihsystem, das insgesamt 250 Leihwägen, sogenannte „Bluecars“, in der französischen Hauptstadt sowie den Vorstädten bereitstellt. Bis Mai sieht die Stadt vor, 3000 Elektroautos an 1200 Stationen anzubieten. Aufgeladen werden muss der „Bluecar“ nach etwa 250 Kilometern. Zwar muss das Gefährt nicht an der ursprünglichen Leihstation abgegeben werden, jedoch fahren Autolib‘-Angestellte die Wägen dorthin zurück. Dieses Faktum des Energieverlusts kritisieren Umweltschützer an dem Verleihsystem und plädieren für traditionelles Carsharing. Generell gilt Frankreich im Bereich der Elektroautos als Vorreiter, was mit dem günstigen französischen Atomstrom zusammenhängt.

Nissan, BMW und VW zeigen neue Elektroautos

Ein Auto ohne jeglichen Kohlenstoffdioxid-Ausstoß, das vollkommen elektrisch betrieben wird, stellte Nissan auf der Automesse „Tokyo Motor Show“ im japanischen Tokio vor. „Pivo3“, Nachfolger des „Pivo2“ nennt sich laut Der Westen das Wunderfahrzeug, das jedoch erst in fünf Jahren auf den Markt kommen soll. Für Eilige gibt es bereits ab Februar den mit Batterie betriebenen Leaf aus dem Hause Nissan. Der Wagen könne bei Stromausfall teilweise auch als Energielieferant für Privathaushalte eingesetzt werden. Auf deutschem Boden glänzt BMW mit dem 5er mit Hybrid Antrieb und VW mit dem Cross Coupé, das aufgrund des Plug-In-Hybridantriebs 2,7 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen soll. Erscheinungstermine wurden bislang noch nicht bekannt gegeben.

Daimler lädt Autos ohne Stromkabel auf

Der Donaukurier berichtet über das Aufladen von Elektroautos ohne Stromkabel im Hause Daimler. Wenn die Elektrofahrzeuge über besonderen Ladespulen geparkt werden, ist ihr Akku im Nu wieder voll. Dies funktioniert ganz und gar automatisch. Voraussetzung ist, dass die Wägen selbst eine dieser Ladespulen eingebaut haben. Ab März geht das erste Testauto, eine mit Ladespule präparierte A-Klasse, ins Rennen.

VW und Ford forschen an leichten Materialien für Elektroautos

Zwischen VW und Ford existiert laut Reuters Deutschland eine neue Kooperation: Zusammen mit anderen Partnern haben die beiden Automobilhersteller vor, die Entwicklung von Elektroautos zu begünstigen. Der Fokus soll auf besonders leichten Karosserien liegen, da die schweren Akkus der bisherigen Wägen nur etwa 200 Kilometer Wegstrecke zurücklegen können. Weitere Partner, die beteiligt sind, sind ThyssenKrupp, Hydro Aluminium sowie die Technische Hochschule Aachen. Die Koordination übernimmt VW. Materialien, mit denen die Hersteller herumexperimentieren, sind Aluminium, Kunststoff sowie Kohlefaserbauteile. VW und Ford sind damit maßgebliche Wegbereiter für die Erfüllung des Plans der Bundesregierung: bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen fahren zu lassen.

Beliebte Suchbegriffe

Elektroauto VW Golf Blue-E-Motion

Dezember 7, 2010 by Andreas in Elektroautos with 3 Comments
Elektroauto Toyota RAV4 EV

Das Elektroauto VW Golf Blue-E-Motion von Volkswagen, Europas größtem Autohersteller, ist die Elektroversion des erfolgreichsten Modells von VW: dem VW-Golf.

Nach dem ersten kleineren Elektro-Versuch mit dem „Golf City-Stromer“ (Generation III), von dem in den 90iger Jahren etwa 120 Stück gebaut wurden, plant Volkswagen jetzt den Einstieg in die Elektromobilität. Bis der elektrische Golf als Teil der 7. Generation des Klassikers in Serie geht, dauert es zwar noch bis Ende 2013, doch der Prototyp des „Blue-E-Motion“ existiert bereits und lässt erahnen, was den Elektroauto-Fahrer in drei Jahren erwartet.

Im September 2010 gewann der Blue-E-Motion als energieeffizientestes Auto in der Gesamtwertung, bei der „Future Car Challenge“ in England.

VW Golf Blue-E-Motion – Technische Details

Der 4.2 Meter lange und 1. 545 kg schwere Elektro-Golf bewegt sich nahezu geräuschlos fort; das Lauteste, was man bei höherer Geschwindigkeit hört, ist das Rollen der Räder. Die Beschleunigung von 0 auf 100 in 11.8 Sekunden bei einem Drehmoment von 270 Nm kann sich sehen (bzw. fühlen) lassen.

Im Comfort+ Modus erreicht der E-Golf eine Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h und ist somit bestens für die Autobahn gerüstet. Dieser Spitzenwert beansprucht jedoch jede einzelne Pferdestärke der zur Verfügung stehenden 115 PS (85 kW). Das hat den Nachteil, dass sich die Reichweite verringert.

Reichweite, Komfort oder Dynamik? Je nach den Prioritäten des Fahrers stehen drei verschiedene Modi zur Verfügung:

  • Range+-Modus: 69 PS – Höchstgeschwindigkeit 105 km/h. Dieser Modus gewährleistet die maximale Reichweite von 150 Kilometern, wobei man jedoch auf die Klimaanlage verzichten muss. Gerade an heißen Sommertagen stellt dies einen erheblichen Komfortmangel dar.
  • Standardmodus: 88 PS – Höchstgeschwindigkeit 115 km/h.
  • Comfort+-Modus: 115 PS – Höchstgeschwindigkeit 135 km/h. Geringere Reichweite.
  • Drei Fahrprofile regeln Komfort, Dynamik und Reichweite

Akkuleistung des Blue-E-Motion

Der Blue-E-Motion bezieht seine Energie aus Lithium-Ionen-Akkus, die dafür verantwortlich sind, dass das Fahrzeug mit 1. 545 Kilogramm den Status des schwersten Exemplars der Kategorie Golf erreicht. Die Akkus befinden sich gut verteilt im Kofferraum, unter den Rücksitzen sowie im Mitteltunnel und reduzieren den Laderaum von 350 auf 237 Liter.

Elektro-Golf Blue-E-Motion mit Rekuperationssystem

Damit man auch bei Gebrauch der beiden höheren Fahrprofile möglichst weit kommt, hat VW eine Besonderheit eingebaut: Ein sogenanntes Rekuperationssystem überträgt, sobald das Gaspedal losgelassen oder auf die Bremse getreten wird, die verbleibende Bewegungsenergie auf die Akkus und verlängert so deren Laufzeit. Für die Rekuperation gibt es wie für die Fahrleistung drei Stufen – je stärker die Energieübertragung, desto träger reagiert der Wagen auf das Gaspedal.

Werden die Akkus trotzdem einmal leer, lädt man sie über eine normale Steckdose wieder auf, was ungefähr 8 Stunden beansprucht. Schnellladestationen verkürzen den Vorgang auf unter eine Stunde; eine zu häufige Verwendung der Schnellladestation lässt die Lebensdauer der doch eher teuren Energielieferanten jedoch sinken.

VW Golf Blue-E-Motion – Preis und Markteinführung

Der Preis des Elektroautos VW Golf Blue-E-Motion ist noch nicht bekannt, jedoch soll der E-Golf ab 2013 in Serie gehen. Bis zur Markteinführung will der Hersteller vor allem die Akkus punkto Kosten und Reichweite optimieren. Auch an der maximalen Reichweite des Elektroautos wird noch gefeilt; die maximalen 150 Kilometer sollten nicht nur unter optimalen Bedingungen, sondern auch bei voller Leistung und unter Alltagsbedingungen gewährleistet sein.

Beliebte Suchbegriffe

Elektroautos bei Twitter
Hier twittert die Redaktion von Elektroautos.co.at unter dem Twitterhandle @eautos.
Werbung bei Elektroautos.co.at
Sollten Sie Interesse an Werbung auf elektroautos.co.at haben, dann kontaktieren Sie uns bitte mit Hilfe des Kontaktformulars oder aber per E-Mail an office@ostheimer.at.