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Elektroauto Renault Fluence Z.E.

April 5, 2012 by Andreas in Elektroautos, Modelle with 5 Comments

Während für die meisten Autohersteller Elektroautos noch Zukunftsmusik ist und sie nur mit diversen Studien aufwarten können, hat der französische Autobauer Renault die künftige Serienversion des Renault Fluence Z.E. vorgestellt. Somit liegen die Franzosen mit ihren Plänen zur Elektromobilität genau im Zeitplan, da schließlich im nächsten Jahr die ersten Elektroautos in ausgewählten Märkten verkauft werden sollen.

Mit einer Länge von 4,75 Metern ist die stattliche Limousine Renault Fluence Z.E. 13 Zentimeter länger als das Schwestermodell mit dem Verbrennungsmotor. Dies ließ sich jedoch nicht vermeiden, da man den Platz hinter den Rücksitzen für den auswechselbaren Batterieblock benötigte, ohne aber die Platzverhältnisse für die Fond-Passagiere zu verringern.

Der Kunde kann den viertürigen Stromer in der Farbe Energieblau und blau schimmernder Renault Rhombe ordern. Außer an dem fehlenden Motorgeräusch ist der Fluence Z.E. auch an den neu geformten Lufteinlässen und Heckleuchten zu erkennen. Im Innenraum fällt dem Fahrer sofort der fehlende Drehzahlmesser auf, der bei der Limousine durch ein Display mit diversen Informationen zum Elektroantrieb ersetzt wurde.

Unter der Haube des Fluence Z.E. kommt ein Synchronmotor zum Einsatz, der 95 PS leistet und ein maximales Drehmoment von 226 Newtonmetern entfaltet. Der hochmoderne und auswechselbare 250 Kilogramm schwere Lithium-Ionen-Akku verfügt über eine Kapazität von 22 kWh und ist platzsparend hinter den Fondsitzen verbaut.

Mit voll aufgeladenen Batterien kommt der Fluence Z.E. auf eine maximale Reichweite auf bis zu 160 Kilometer, wozu allerdings auch die Rückgewinnung der Bremsenergie seinen Beitrag leistet. Wegen der doch nicht allzu großen Reichweiten ist der Stromer für längere Fahrten noch nicht geeignet. Für Pendler, die täglich zur Arbeit in Ballungsräumen fahren, ist er aber mit Sicherheit eine gute Alternative zum Benziner oder Selbstzünder.

Beim Laden bietet der Fluence Z.E. verschiedene Möglichkeiten, egal ob Standardladung, Schnellladung oder dem blitzschnellen Wechsel des ganzen Akku. An einer normalen Haushaltssteckdose ist die Batterie innerhalb von sechs bis acht Stunden wieder voll aufgeladen, was ideal für Autofahrer mit einer Garage oder einem Stellplatz ist. An einer 400-Volt-Drei-Phasen-Kraftstrom¬steckdose mit 32 bis 63 Ampere Ladestrom geht es natürlich noch schneller, hier vergehen per Schnellladung nur rund 30 Minuten bis der Akku voll ist. Das sogenannte Quickdrop-System, welches den Wechsel der Batterie innerhalb von nur drei Minuten ermöglicht, ist die schnellste Methode um mit seinem Fluence Z.E. wieder loszufahren.

Das im nächsten Jahr erscheinende Serienmodell wird mit Sicherheit ebenso erschwinglich sein wie die meisten anderen Modelle der Franzosen.

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Elektroauto Renault Kangoo Be Bop

April 4, 2012 by Andreas in Elektroautos, Modelle with 1 Comment

Nachdem es lange Zeit nur Ankündigungen gab und sich Renault beim Thema Elektromobilität lange zurückhielt, startet der französische Autobauer jetzt mit einem Paukenschlag. Neben dem Fluence Z.E. wird bereits im nächsten Jahr auch der Mini-Kastenwagen Kangoo Be Bop Z.E. auf dem Markt eingeführt, der anfangs für die Post und ausgewählte Kurierdienste bestimmt ist. Mit dem absolut emissionsfreien Betrieb eignet sich der Kangoo Be Bop Z.E. ideal für den Einsatz in Ballungsgebieten.

Der moderne Elektromotor leistet 44 Kilowatt, was in etwa 60 PS entspricht und erzeugt ein sattes Drehmoment von 190 Newtonmeter. Den Strom bezieht er aus der 250 Kilogramm schweren Lithium-Ionen-Batterie, die eine Kapazität von 15 KWh besitzt. Da die Akkus platzsparend im Fahrzeugboden verbaut wurden, bleiben alle vier Sitzplätze sowie der Kofferraum erhalten.

Renault garantiert seinen Kunden bei dem elektrischen Kangoo eine Reichweite von 100 Kilometern, pünktlich zur Markteinführung sollen es sogar 160 Kilometer sein. Der City-Flitzer kann über einen integrierten Kabelanschluss mittels eines Schnellladeverfahren und 400 Volt Spannung in nur 30 Minuten bis zu 80 Prozent wieder aufgeladen werden. An der normalen Steckdose vergehen rund sechs bis acht Stunden, womit man die Batterien bequem über Nacht oder auch während der Arbeitszeit aufladen kann.

Wegen den 15 kWh-Lithium-Ionen-Akkus tritt auch der gefürchtete Memory-Effekt beim Kangoo Be Bop nicht auf, der bei einem unvollständigen Ladevorgang zu einem Rückgang der Gesamtkapazität führen würde. Renault verspricht für die hochmoderne Batterie einen langen Lebenszyklus von mindestens sechs Jahren.

Dank des 90 prozentigen Wirkungsgrades ist der Elektromotor besonders umweltfreundlich und weist eine nahezu perfekte Energiebilanz auf. Mit Hilfe einer konstanten Untersetzung kann daneben auch auf ein konventionelles Getriebe verzichtet werden, was wiederum Gewicht, Kosten und Platz spart.

Die verblendeten Felgen des Kangoo Be Bop reduzieren zudem den Luftwiderstand und die Scheinwerfer sparen kostbare Energie durch den Einsatz von besonders energieeffizienten Leuchtdioden.

Wenn weiterhin alles nach Plan läuft kann man sich voraussichtlich ab 2011 im Rahmen einer Probefahrt von dem Zero-Emission-Fahrzeug überzeugen.

Einfach mal ein Elektroauto ausleihen

Februar 15, 2012 by Andreas in Elektroautos with 0 Comments

Die Frage, um die sich eigentlich alles dreht ist: Was ist der Unterschied eines Elektroautos zu meinem gewöhnlichen Auto? Den Neugierigen geht es dabei einerseits natürlich um Fakten wie Umwelt und Preis, aber letztendlich zählt doch, wie sich das Fahrzeug fährt. Wie liegt es auf der Straße? Was macht ihm die Witterung aus? Wie lange kann ich mit ihm fahren? Was für ein Image haben Elektroautos im Moment? Um zu informieren, was sich momentan auf dem Elektroautomarkt tut, haben wir uns auch letzte Woche im Internet nach Neuigkeiten rund um das Thema E-Mobilität bei Fahrzeugen umgeschaut. Ein Überblick:

Auf der Messe Elektroautos testen

Wie fährt sich ein Elektroauto? Diese Frage können Interessierte spätestens nach der Messe Auto Mobil International (AMI) in Leipzig beantworten. Dort haben Besucher, wie der Focus schreibt, die Möglichkeit, E-Autos unverbindlich zu testen. Besonders attraktiv ist, dass eine spontane Spritztour auf Autobahnen und Straßen in der Nähe des Messegeländes realisierbar ist. Mehrere Hersteller sind mit ihren Elektrofahrzeugen vertreten und bringen Autofahrer hinsichtlich der Testfahrten den Gebrauch von Elektroautos im Alltag näher. Die Messe Auto Mobil International (AMI) findet vom 2. Bis 10. Juni 2012 statt und hat an allen Messetagen von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Wie ein E-Auto heißen muss

Namen sind nur Schall und Rauch. Anderer Ansicht ist die Düsseldorfer Agentur Nambos, die die Benennungen der Elektroautos näher unter die Lupe genommen hat, wie RP online berichtet. Lob erntet zum Beispiel der Opel Ampera für seinen sprechenden Namen. International bekannt ist, dass Ampere die Basiseinheit für Stromstärke ist. Ob die Namensgebung damit zusammenhängt, dass 2011 nur etwa 2000 Bürger sich für ein Elektroauto entscheiden konnten, ist nur Spekulation. Fest steht jedoch, dass die Agentur Nambos den Namen „iMIEV“ aus dem Hause Mitsubishi nicht gerade für preiswürdig befindet, da der Deutsche die Bezeichnung im ersten Moment mit einem unangenehmen Geruch verbindet.

Elektroautos im Winter bewegen weiterhin

Die Mainpost weiß Positives über die Wintertauglichkeit von Elektroautos zu berichten: Gerade ältere Modelle der Fahrzeugwelt zicken bei Minusgraden gerne mal herum, wenn es ums Anspringen geht. Aber wie verhält es sich mit Elektroautos? Bad Neustadt gilt als Modellstadt zum Thema E-Mobilität, sodass Mitarbeiter von Bauhof und Stadtwerken wohl Vertrauen entgegengebracht werden kann, wenn sie behaupten, die E-Autos würden keinerlei Probleme beim Starten machen. Explizit handelt es sich bei den verlässlichen Fahrzeugen um den Renault Kangoo und den Citroën Saxo. Nichtsdestotrotz muss erwähnt werden, dass die Reichweite aufgrund der laufenden Heizung, die bei Temperaturen unter null selbstverständlich zum Einsatz kommt, geringer ist. Ein weiterer Grund für die reduzierte Leistung – es handelt sich um etwa zehn bis zwanzig Kilometer – ist schlichtweg die Kälte.

Elektroautos sollen lauter werden

Für Autoinsassen sind leise Fahrzeuge in der Regel eine feine Sache. Fahrer und Beifahrer können sich problemlos unterhalten oder die Lieblingsmusik kann ohne störende Motorengeräusche laufen. Spiegel online schreibt nun über die Lautstärke von Elektroautos. Die Fahrzeuge sind nicht nur umweltfreundlich, sondern auch extrem leise. Was zunächst wie ein Vorteil klingt, kann jedoch auch eine Gefahr bedeuten: Besonders in der Zone 30, wo die Autos relativ langsam fahren und deswegen so gut wie keine Laute von sich geben, kann dies eine Gefahr für Fußgänger bedeuten. Deshalb hat der Opel Ampera beispielsweise eine Fußgängerhupe, die lediglich dazu dient, Passanten auf das Elektrofahrzeug aufmerksam zu machen. Für alle anderen „Schleicher“ soll es künftig verschiedene Lösungen geben, beispielsweise künstlich erzeugte Fahrzeuggeräusche.

Batterien für Elektroautos sind zukunftsträchtige Investitionen

Reuters Deutschland schreibt über die neuste Investition des Chemiekonzerns BASF: Das Unternehmen konzentriert sich im Moment sehr auf das Thema Batterietechnik und hat in diesem Rahmen die Firma Ovonic Battery Company in den USA gekauft – für schlappe 58 Millionen. Damit hat BASF freie Hand auf 97 Patente und Patentanmeldungen des amerikanischen Unternehmens. Sinn macht der Kauf natürlich auch im Hinblick auf Elektroautos: Batterietechnik ist in Zusammenhang mit der Verbesserung der Reichweite von Elektroautos ein unabdingbares Beschäftigungsfeld. Auch spannend: Erst vor kurzem kaufte BASF Teile der amerikanischen Firma Sion Power, welche Akkus für E-Fahrzeuge und Elektrogeräte herstellt.

 

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Was Elektroautos leisten können

Februar 15, 2012 by Andreas in Elektroautos with 0 Comments

Wir können unsere Hände falten. Wir können Papier falten. Und jetzt sogar Elektroautos. Das Faszinosum Elektroauto entwickelt sich mit rapider Geschwindigkeit. Selbst wenn E-Autos kontroverse Diskussionen hervorrufen, rechtfertigen sich ihre Vorteile mit immer neuen Innovationen und überzeugen Käufer. Täglich finden sich in den Medien neue Berichte über Elektroautos, von denen eine Auswahl an dieser Stelle aufbereitet ist. Los geht es mit Neuigkeiten aus Österreich…

Frischer Wind für Österreich auf dem Elektroautomarkt

Nach wie vor zeigen Privatkunden Zurückhaltung beim Kauf von Elektroautos, wie nachrichten.at schreibt. Fast alle der 631 Elektrofahrzeuge, die 2011 zugelassen worden sind, sind Unternehmen, Kommunen oder Vereine. Wissenswert ist in diesem Zusammenhang, dass juristische Personen beim Erwerb eines Elektroautos Zuschüsse erhalten, was für Privatpersonen nicht gilt. Darüber hinaus schrecken die meisten potenziellen vor den hohen Preisen – der Mitsubishi i-MiEV kostet rund dreimal mehr als ein vergleichbarer PKW mit konventionellem Antrieb – von E-Autos zurück. Verantwortlich für das verhaltene Interesse an Elektrofahrzeugen ist möglicherweise auch das noch sehr geringe Angebot. Bislang gibt es neben dem bereits genannten Mitsubishi nur den C-Zero von Citroen und den iOn von Peugeot, die eine beinahe identische Konstruktionsweise aufweisen. Hoffen lässt die ins Auge gefasste Aktion von Renault und Nissan, die in Österreich neben Opel und Toyota in Kürze Schule machen wollen.

Neues Portal beantwortet Fragen von Elektroautomobilisten

Gemeinsam mit YellowMap AG hat der ADAC das Portal SmartTanken.de  ins Leben gerufen, das als zentrales europäisches Verzeichnis für Elektro-Tankstellen gedacht ist, so schreibt infocomma. Benutzbar ist die Plattform mit der Möglichkeit des sozialen Netzwerkens und des Herunterladens von Apps für jedermann – vom Verbraucher bis hin zu Unternehmen, wobei der Elektroautofahrer mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt stehen soll. Wo finde ich die nächste Elektrotankstelle? Wie viel kostet mein Strom im Vergleich zu anderen Anbietern? Wie funktioniert eine Ladestation für mein Fahrzeug? Diese und ähnliche Fragen sollen auf SmartTanken.de beantwortet werden.

Experiment Elektroauto: Toyota produziert zurückhaltend E-Fahrzeuge

Vorsicht oder vornehme Zurückhaltung zeigt Toyota laut des Portals mein-elektroauto.com hinsichtlich der beiden E-Fahrzeuge RAV4 und IQ: Der Hersteller will die Elektroautos nur in geringer Anzahl auf den Markt bringen. Grund dafür ist, dass zunächst die Kundenresonanz abgewartet werden will. Angeboten werden sollen die PKWs deswegen auch erst in den USA, wobei die am wenigsten skeptischen Kunden hinsichtlich Elektroautos in Asien beim tatsächlichen Kauf der elektrischen Autos wohl nicht zu überbieten sind. Für Europa hat Toyota noch keinen Verkaufsstart verlautbaren lassen. Die Reichweite des Elektrofahrzeugs IQ EV beträgt etwa 80 Kilometer, beim RAV4 EV sollen es zwischen 130 und 190 sein.

Akku-Laufzeit bei Elektroautos ergiebiger als gedacht

Immer wieder wird die Reichweite der Elektroautos kritisiert oder zumindest skeptisch beäugt. Was tun, wenn ich plötzlich ohne Ladestation auf weiter Flur stehe? Forscher der Technischen Universitäten Braunschweig haben nun herausgefunden, dass die Reichweite der Elektrofahrzeuge oftmals lediglich nicht ausgenutzt wird. Mehr als 300 Kilometer weit könnte ein Auto laut der Wissenschaftler mit einer Akku-Füllung kommen, so berichtet der Focus – nachgelesen bei den VDI Nachrichten. Notwendig dafür wäre allerdings ein Dreiganggetriebe, das zum Kraftübertragen auf der Vorderachse angebracht wird. 326 Kilometer können damit theoretisch – ohne zwischendurch aufladen zu müssen – zurückgelegt werden.

Automobiles Origami oder E-Fahrzeug zum Falten

Klappräder sind wohl fast jedem ein Begriff. Autos, die sich falten lassen, haben hingegen durchaus Innovationscharakter. Ein faltbares Elektroauto entwickelten laut carIT das Institute of Technology in Massachusetts und baskische Ingenieure. Warum diese Erfindung Sinn macht? Zum einen kann das Modell „Hiriko Citycar“ mit seiner Umweltfreundlichkeit glänzen, da es mit vier Elektromotoren ausgestattet ist. Zum anderen liegt natürlich auf der Hand, dass das Auto aufgrund seiner Funktionalität enorm platzsparend ist. Zu enge Parklücken dürften für den „Hiriko Citycar“ demnach kein unlösbares Problem darstellen, da er sich immerhin um einen guten Meter verkürzen lässt. 12.500 Euro lässt das Fahrzeug sich für Privatkunden kosten und ist ferner EU-gefördert. Zu haben ist das flexible Auto, das primär im Bereich Car-Sharing eingesetzt werden soll, ab 2013.

Elektroautos wecken Forscherdrang

Januar 17, 2012 by Andreas in Aktuell with 0 Comments

Elektroautos sind immer noch Neuland. E-Wägen haben viele Anhänger, aber auch viele Gegner. Das Für und Wider steht nahezu täglich in den Zeitungen. Fakt ist aber, dass Elektroautos nicht auf dem absteigenden Ast sind, sondern durchaus die Fahrzeuge der Zukunft sein könnten. Dies zeigt, dass nahezu alle Automobilhersteller sich mit dem Thema auseinandersetzen und Forschungen veranlassen. Die neuesten Erkenntnisse der vergangenen Tage sind hier – ohne Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben – zusammengefasst.

Renault punktet mit erschwinglichem E-Auto

Als klarer Vorreiter im Bereich der Elektroautos hat sich Frankreich herauskristallisiert. Auch auf dem deutschen Markt macht das Nachbarland mit Elektrofahrzeugenvon Renault oder PSA Peugeot Citroën von sich reden, wie die Berliner Morgenpost schreibt. Um die Dimensionen des potentiellen Marktführers einschätzen zu können: Laut Vorstandschef von Renault Deutschland will der Automobilhersteller bis 2020 einen Marktanteil von zehn bis 15 Prozent erreichen, wenn bis dahin tatsächlich eine Million E-Autos auf Deutschlands Straßen fahren. Gegen den oft kritisierten horrenden Preis von Elektroautos haben die Franzosen mit dem Twizy für 7000 Euro ein Gegenbeispiel auf den Markt gebracht. Einziges Manko: Das Gefährt ist “nur” ein Mix aus Roller und Auto.

Elektroautos von VW im Test

Im Gegensatz zu Renault ist Volkswagen noch in der Testphase, was Elektroautos anbelangt. Seit Juni des vergangenen Jahres wurden achtzig Golf Blue-e-Motion in deutschen Großstädten erprobt. Die Wirtschaftswoche schreibt über eine erste Bilanz: Nicht nur, dass von den achtzig Elektroautos eine halbe Million Kilometer zurückgelegt wurde; vonseiten der Testfahrer kamen für Volkswagen wertvolle Anregungen bezüglich des gewünschten Preis-Leistungsverhältnisses von Elektroautos. Alltagstaugliche Fahrzeugtechnik ist ein weiterer Faktor, der im Rahmen des Tests für VW klarer geworden ist und den Automobilhersteller in Sachen Elektroautos bald in einer Reihe mit Mitsubishi, Renault, Nissan und demnächst Smart stehen lassen könnte. Die größte Hemmschwelle ist wohl nach wie vor, als Elektroautofahrer plötzlich ohne Strom auf weiter Flur zu stehen.

BMW, Siemens und Vattenfall testen neues Elektroauto

Von einem noch ganz frischen Testversuch des Elektroautos ActiveE von BMW berichtet das Portal Mein Elektroauto. Seit Mitte Dezember beschäftigen sich die Tester, darunter auch Siemens und Vattenfall, mit dem neuen Elektrofahrzeug aus dem Hause BMW. 30 ActiveE stehen den Testern – Flottenkunden sowie Privatnutzern – zur Verfügung. Neben der Alltagstauglichkeit zielen BMW, Siemens und Vattenfall darauf ab, erneuerbare Energien sinnvoll zu nutzen, um die Reichweite des E-Fahrzeugs sowie die Technik weiter zu verbessern. Geplant ist, 2012 etwa 1000 Fahrzeuge des Typs ActiveE zu verkaufen. Für Statistiker: Das BMW-Elektroauto weist eine Höchstgeschwindigkeit von 145 Kilometer pro Stunde bei einer Reichweite von maximal 160 Kilometern auf.

ADAC bewertet Opel Ampera

Unter der Lupe des ADAC befand sich kürzlich das Elektrofahrzeug Opel Ampera, wie stromauskunft.de schreibt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Für das Kriterium Umwelt gab es eine 1,3, für den Motor eine 1,6. Die Gesamtnote liegt bei 2,1. Weniger Freude macht der hohe Preis: 48.000 Euro lässt sich das E-Auto kosten. Vorteilhaft ist, dass das Auto ohne Ladestation auskommt, sondern zum Aufladen an eine gewöhnliche Steckdose angedockt werden kann. Bis zu 80 Kilometer können damit immerhin zurückgelegt werden. Weitere 500 Kilometer sind im Bereich des Möglichen, wenn anschließend der Benzinmotor des Opel Ampera ins Spiel kommt.

Audi forscht: Strom in Elektroautos soll zielführender arbeiten

Forschungsdrang in punkto Elektroautos beweist auch Audi, wie Auto-Presse.de berichtet: Eine Forschungsgemeinschaft – bestehend aus Automobilherstellern, Zulieferern, Halbleiterherstellern und Universitäten aus acht Ländern Europas – entwickelt Ideen und Konzepte, wie Ausfälle der Sensor-, Steuer- und Kommunikationssysteme bei Elektroautos der Vergangenheit angehören könnten. Neben Audi als Förderer wirken auch Daimler, Bosch, Conti-Temic, Infineon sowie die TU Dortmund mit. Ziel ist vor allem die Reduzierung von Gewicht und Kosten, aber auch die Entwicklung einer Technik, die sicher vor elektromagnetischen Einflüssen ist.

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Elektroauto Renault Kangoo Rapid Maxi Z.E.

März 21, 2011 by Andreas in Elektroautos, Modelle with 0 Comments
Elektroauto Renault Kangoo

Elektroauto Renault Kangoo Rapid Maxi Z.E. ist der elektrischer große Bruder, des bereits im letzten Jahr vorgestellten Lieferwagens Kangoo Rapid Z.E.. Bei dem Kangoo Rapid Maxi Z.E handelt sich um eine längere Version, die vor allem mehr Laderaum bietet.

Auf den Markt kommen werden beide Modelle ab Ende 2011; und das zu einem vernünftigen Preis. Beim Elektroauto Renault Kangoo Maxi Z.E. besteht übrigens die Qual der Wahl zwischen einer 2- und einer 5-Sitzversion.

Renault Kangoo Rapid Maxi – technische Details

Die Reichweite beträgt rund 170 km pro Akkuladung und genügt somit den Ansprüchen aller Kleinunternehmer, sofern Letztere sich auf kein allzu riesiges Einzugsgebiet konzentrieren. Da der Maxi Z.E. in zwei Ausführungen erhältlich sein wird, muss sich der Käufer entscheiden, welche Investition sich eher lohnt.

Rapid Maxi Z.E. – Kurzinfo

  • Preis: ab € 21.200,–
  • Reichweite: 170 km
  • Akku: Lithium-Ionen-Akku
  • Höchstgeschwindigkeit: 130 km/h
  • Max. Laderaum: 4.6 m3

Der emissionsfreie Transporter, dessen Motor eine Leistung von 44 kW erbringen kann und dessen maximales Drehmoment 225 Nm beträgt, erreicht im schnellsten Fall Tempo 130; eine ordentliche Leistung für einen Wagen dieser Art.

Renault Kangoo Rapid Maxi Z.E. hilft Energiesparen

Renault legt viel Wert auf das Energiesparen, was sich folgendermaßen bemerkbar macht: Während das Elektroauto Renault Kangoo Rapid Maxi Z. E. am Kabel hängt, um Energie zu tanken, lässt er sich vorheizen oder vorkühlen; der moderne Bordcomputer zeigt stets den aktuellen Stromverbrauch und gibt Tipps, um möglichst effizient zu fahren.

Zudem bewegt sich der Kangoo Rapid Maxi auf rollwiderstandsoptimierten Reifen, wodurch der Motor weniger Kraft benötigt. Auch dies wirkt sich positiv auf die Reichweite aus.

Akkuleistung des Elektroautos Kangoo Rapid Maxi Z.E.

Die sehr platzsparend im Unterboden integrierten Lithium-Ionen Akkus sorgen für 170 km Reichweite und beanspruchen 6 bis 8 Stunden Ladezeit an der Steckdose.

Renault Kangoo Rapid Maxi Z.E. – Preis & Markteinführung

Ab Ende 2011 soll das Auto erhältlich sein, für nicht allzu viel Geld: Auf 21.200 Euro soll sich der Nettopreis des Zweisitzers belaufen; der Fünfsitzer ist mit einem Preis von 22.000 Euro, nur minimal teurer. Allerdings können die Überführungskosten den Endpreis auf über 26.000 Euro hochdrücken. Eine nachhaltige Firmeninvestition wäre der Renault Kangoo Rapid Maxi Zero Emission auf jeden Fall.

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