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Die Geschichte des Elektroautos

April 17, 2013 by Andreas in Elektroautos with 0 Comments

Die Geschichte des Elektroautos kann man kurz und bündig in einer Infografik darstellen. Wir haben die folgende Infografik auf automoblog.net gefunden.

Die Geschichte des Elektroautos

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Die Alltagstauglichkeit eines Elektroautos

März 26, 2013 by Andreas in Aktuell with 0 Comments

Der Absatz von Elektrofahrzeugen hat sich im vergangenen Jahr zwar deutlich erhöht, doch bei vielen Händlern sucht man die Modelle mit alternativen Antrieben dennoch vergeblich. Der Grund: Viele potenzielle Käufer scheuen den Kauf eines E-Autos, weil sie meinen, die heutigen Modelle wären noch nicht effizient genug und es gäbe zu wenige Ladestationen. Aber stimmt das wirklich?

E-Fahrzeuge – an der Effizienz kann es nicht liegen

Ladekabel eines ElektroautosEine Ladestation, ob nun für das Auto oder Smartphone, lädt akkubetriebene Geräte durch einfaches Einstecken wieder auf. In naher Zukunft wird es den Besitzern von Elektroautos wohl möglich sein, ihre Vehikel an ganz normalen Steckdosen aufzuladen und eine Symbiose mit der eigenen Wohnung einzugehen. Hier in Österreich gibt es schon einige, wenn auch zu wenige, Ladestationen für Elektroautos und bei unseren Nachbarn in Deutschland soll es bereits in naher Zukunft über 1000 Stromquellen für E-Autos geben. Das Problem der fehlenden Ladestationen wird über kurz oder lang also gelöst werden. Ein anderer Kritikpunkt ist die Effizienz der alternativen Antriebe. Tatsächlich spielt die Effizienz aber nicht nur bei den E-Autos eine große Rolle. Um Treibstoff oder Strom zu sparen, werden immer neue technische Errungenschaften vorgestellt. Reifen, und insbesondere der Rollwiderstand und die Fahreigenschaften der selbigen, spielen eine bedeutende Rolle. Effiziente Sommerreifen bei Tirendo können den Verbrauch reduzieren und bei den herkömmlichen Antriebsweisen den Schadstoffausstoß reduzieren. Den Elektroautos traut man indes keine vergleichbare Motor-/Ausdauerleistung wie den Otto-Motor-Modellen zu. Das ist aber eigentlich eine veraltete Denkungsweise!

Lithium-Ionen-Akkus erbringen gute Leistung

Viele Autofahrer unterschätzen die modernen Akkumulatoren. Die leistungsstarken Li-Ionen-Akkus zeichnen sich durch eine vergleichbar hohe Energiedichte aus, sind thermisch stabil und unterliegen keinem Memory-Effekt. Das bedeutet, dass sie auch nach häufigem Laden keine Kapazitäts-Einbußen an den Tag legen. Man kann mit einer Ladung durchaus weite Strecken zurücklegen und als Stadtauto taugen die Elektroflitzer ohnehin! In vielen europäischen Städten werden Elektrobusse bereits im Stadtverkehr eingesetzt!

Bild: © Ryan McVay/Lifesize/Thinkstock

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Ein E-Auto auf Reisen – die „mia“ tourt durch Deutschland

Juli 23, 2012 by Andreas in Aktuell, Elektroautos with 0 Comments

Auf den ersten Blick stocken viele Betrachter. Das soll ein vollwertiges Auto sein? Es ist es: Sein Name ist fast so kurz wie der Radstand: „mia“. Der Microbus der französischen Firmen mia electric ist eines der innovativsten Fahrzeuge unserer Zeit: Nur 2,87 Meter kurz, 765 Kilo leicht und 100% elektrisch. Jetzt startet mia electric nun eine Roadshow durch fünf deutsche Großstädte (die Münchner Premiere fand bereits statt, weitere Termine siehe unten) – eine Chance für Elektroauto-Fans, ein paar Runden mit dem französischen Kleinstwagen zu drehen.

Produktion des mia ElektroautosDie mia ist als City-Auto konzipiert: Die Reichweite mit einer Batterieladung beträgt bis zu 120 Kilometer, der Topspeed 100 km/h. Andere Elektroautos sind schneller und ausdauernder, doch für Großstädter reichen diese Leistungsdaten absolut aus. Der große Pluspunkt der mia ist ihre Sparsamkeit: Die Batterie vollzuladen kostet nur rund zwei Euro und dauert – selbst an herkömmlichen Steckdosen – kaum drei Stunden.

Innovativ ist an dem vom frühen VW-Designer Murat Günak gestalteten Microbus vor allem das Raumkonzept: Der Fahrer sitzt in der Mitte, zwei (bei der „Groß“-Version mia L drei) Personen dahinter nebeneinander im Fond. Zum Ein- und Aussteigen dienen Schiebetüren auf jeder Seite. Weil Front und Heck steil abfallen, ist trotz der kurzen Bauweise ausreichend Platz selbst für großgewachsene Mitfahrer. In Sachen Einpark-Freundlichkeit ist die mia ohnehin kaum zu schlagen (abgesehen vielleicht vom Smart).
In Österreich und Deutschland ist der Microbus noch ein Exot, in ihrem Heimatland zählt er dagegen inzwischen zu den Marktführern in seinem Segment. Im Juni verkaufte mia electric in Frankreich sogar mehr Autos als Großkonzerne wie Renault und Nissan. Das liegt sicher auch am Preis, denn die mia kostet in der Grundausstattung 24.500 Euro (incl. Steuern und Batterie). Elektro-Alternativen der „Big Player“ wie Renaults „Fluence Z.E.“ sind deutlich teurer.

Hier die Daten für die mia-Roadshow:

  • 24. und 25.7. in Frankfurt (Konstablerwache)
  • 27. und 28.7 in Düsseldorf (Hauptbahnhofplatz)
  • 31.7. und 1.8. in Hamburg (ZOB)
  • 3. und 4.8. in Berlin (Sony Center)

Mehr Infos: mia-electric.de und facebook.com/miaelectric.Deutschland

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Ingelheim wird Grün und weitere Elektroauto-News

Mai 4, 2012 by Andreas in Aktuell, Elektroautos with 0 Comments

Ingelheim wird Grün

Der andauernden Kritik über den schleppenden Ausbau der Versorgungsnetze mit Ladestationen für Elektroautos hat die Stadt Ingelheim nun ihre erste Strom-Tankstelle entgegengesetzt. In Kooperation mit der Stadt wurden mehrere zentrale Standorte geprüft, wobei man sich letztlich für das Parkhaus „Neue Mitte“ entschieden hat. Damit können Einwohner, Besucher und vor allem die zahlreichen Gäste des 25.000-Einwohner-Städtchens die Sehenswürdigkeiten auch mit dem Elektroauto erkunden. Aber nicht nur den Fahrern, auch dem Betreiber der Ladestation, der „Rheinhessische Energie- und Wasserversorgungs-GmbH“ und der Stadt Ingelheim selbst bringt die Zusammenarbeit eine Win-win-Situation. Die „Rheinhessische“ verbessert mit dem Service ihre Umweltbilanz und damit auch ihr Image. Die Stadt erhofft sich von der elektrischen Tankstelle eine zunehmende Akzeptanz in Sachen Elektrofahrzeug bei den Einwohnern. Außerdem soll damit die Attraktivität für Touristen weiter erhöht werden. Immerhin gilt Ingelheim als ein Zentrum des Fremdenverkehrs bei Städtereisenden und Weinfreunden.

(Quelle: Allgemeine Zeitung Mainz)

Messner ist jetzt Stromer

Volvo C30 ElektroautoWenn ein naturverbundener Promi wie Reinhold Messner sich im Alltag für ein E-Car entscheidet, dann hat das Ganze schon eine gewisse ökologische Signalwirkung. Wenn das Elektrofahrzeug dann noch aus Rüsselsheim kommt, steht dahinter auch noch eine Botschaft. Messner will mit seiner Entscheidung deutlich machen, dass die Zukunft eindeutig dem E-Auto gehört. Darüber hinaus ist er davon überzeugt, dass gerade Opel durchaus in der Lage ist, wettbewerbsfähige Fahrzeuge zu produzieren, obwohl Kritiker gerade beim Ampera noch Nachholbedarf sehen. Deutlich wurde diese Botschaft in dem Gespräch, dass Messner anlässlich der Fahrzeugübergabe mit Opel-Mitarbeitern führte. Der Extremsportler verwies auf die Bedeutung zwischen den Bemühungen Einzelner, die sich bei funktionierenden Teams vervielfacht.

(Quelle: mein-elektroauto.com)

Die Quadratur des Kreises beim E-Car

 

Trotz aller Bemühungen und schon erreichten Ziele beim Thema Elektroauto ist der Weg zum ausgereiften E-Car noch lang. Einmal mehr haben sich nun Entwickler und Tüftler (diesmal von der TU München) zusammengetan, um ein Elektrofahrzeug zu entwickeln, das alltagstauglich, sparsam, effizient, aber auch sicher und bezahlbar ist. Hauptziel ist dabei zunächst die Verminderung der CO2-Emmissionen. Der bayrische Autobauer versucht aber zusammen mit den Ingenieuren gleichzeitig den Spagat hin zu einem kleinen und platzsparenden E-Auto. Grund dafür ist der Wunsch nach kleineren und vor allem leichteren Batterien für die Stromer sowie die gerade in Großstädten sehr angespannte Parksituation. Und letztlich haben die Tüftler auch eine verbesserte Sicherheit für die Insassen im Blick, die bisher aus Gewichts- oder Platzgründen oftmals auf ein Minimum beschränkt war. Man darf gespannt sein, ob die Quadratur des Kreises beim neuen E-Auto endlich gelingt.

(Quelle: motor-talk.de)

Foto von Volvo

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Elektroautos statt Segways und weitere Neuigkeiten

April 18, 2012 by Andreas in Aktuell, Elektroautos, Technik with 0 Comments

Elektroautos anstatt Segways für die Verwaltung der Stadt Wiesbaden

Die Mitarbeiter der Wiesbadener Stadtverwaltung waren bisher auf umweltfreundlichen Segways unterwegs, doch diese Zeiten sind nun vorbei. Die bisher genutzten Segways werden gegen Elektroautos eingetauscht. Über einen gewissen Zeitraum soll das neue E-Car getestet werden.
Vor allem die hohen Preise für Energie und Benzin haben, laut dem Bürgermeister der hessischen Hauptstadt, dazu geführt, dass man sich bewusst für den Einzug von E-Cars entschieden habe. Neben dem Stromer, der über die Ladesäule am Bürgerbüro mit elektrischer Energie versorgt werden kann, stehen auch zwei E-Bikes auf der Anschaffungsliste der Stadt Wiesbaden.

Das E-Auto verfügt über eine zufriedenstellende Reichweite von rund 100 Kilometern, was den mobilen Einsatz der Angestellten der Stadtverwaltung gewährleistet. Danach muss der Stromer wieder an einer Ladestelle mit entsprechender Energie versorgt werden. Solche Ladestationen wurden zusätzlich an verschiedenen Orten in Wiesbaden installiert, sodass jederzeit eine Ladestelle gefunden werden kann, wenn die elektrische Energie des Stromers zur Neige geht. Garantiert wird hierbei im Übrigen, dass der Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energien gewonnen wurde.

http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/rheingau/geisenheim/11854505.htm

Elektroauto nach wie vor in der Minderheit

Während der Preis für ein Elektroauto immer noch in einem unrentablen Missverhältnis zu seinem Leistungsvermögen steht und für gewöhnlich nahezu 8.000 Euro teurer als ein Auto mit einem Verbrennungsmotor ist, hat ein chinesischer Student (19 Jahre) ein Elektrofahrzeug in Eigenkonstruktion entwickelt, welches umgerechnet nur 1.800 Euro an Materialkosten hergestellt wurde. Ein Bruchteil dessen, was für ein E-Car gewöhnlich hingeblättert werden muss. Das Leistungsvermögen dabei ist beachtlich: Mit einer 12 Volt Batterie ist es möglich, nahezu 70 Kilometer zurückzulegen, während die gemessene Höchstgeschwindigkeit mit 40 km/h angegeben wurde. Dafür wurden 22 Solarmodule eingebaut und verwendet. Ohne Sonne kann die Batterie in vier Stunden an einer Steckdose aufgeladen werden.

Im Jahr 2013 wird eine eigenständige Norm für Elektro-Batterien für das E-Auto eingeführt. Damit sollen die gelegentlichen Störungen zwischen Stromquelle (Ladesäule) und Adapter des E-Cars gelöst werden. Das Unternehmen Altran hat nun ein Testgerät auf den Markt gebracht, das die Ladesäulen, die öffentlich ausgestellt werden, testen und überprüfen soll, ob es zwischen dem Adapter am Elektrofahrzeug und der Ladesäule zu einem Austausch und einer elektrischen Kommunikation kommt.
Noch sind E-Cars für den einfachen Verbraucher unrentabel, weil sie für eine zu geringe Reichweite deutlich zu teuer sind, während die Geschwindigkeit unterhalb der Erwartungsgrenze liegt. Anfang des Jahres 2012 standen in ganz Deutschland lediglich 4541 Elektroautos insgesamt 43 Millionen PKW mit einem Verbrennungsmotor gegenüber. Damit lag der Anteil der Elektroautos bei 0,01%. Es ist derzeit nicht zu erwarten, bedingt durch die nachhaltige Unrentabilität, dass sich der Anteil in absehbarer Zeit deutlich erhöhen wird.

http://www.augsburger-allgemeine.de/themenwelten/auto-verkehr/Elektroautos-noch-zu-unattraktiv-id19437641.html

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Elektroauto Ewe Karmann E3

April 10, 2012 by Andreas in Elektroautos with 0 Comments
Elektroauto Ewe Karmann E3

Bereits im letzten Jahr hat der angeschlagene Autozulieferer Karmann und der Energiekonzern EWE ihr gemeinsam entwickeltes Elektroauto E3 präsentiert. Bis vor wenigen Jahren war das traditionsreiche Unternehmen der größte Cabrio-Hersteller Europas; im vergangenen Jahr wurde Insolvenz gemeldet. Allerdings könnte jetzt die erst vor Kurzem gegründete Tochter “Karmann E-Mobil GmbH” die Zukunft des Zulieferers sichern. Neben der erfolgreichen Entwicklung und dem Bau des E3 arbeiten die Ingenieure bereits an einem Elektrokleintransporter, der im nächsten Jahr erstmals getestet werden soll.

Ewe Karmann E3 – Technische Details

Angetrieben wird die Steilhecklimousine von einem 37 Kilowatt starkem Synchronmotor, der für kurze Zeit, zum Beispiel beim Anfahren, bis zu 57 kW leisten soll. Der Innenraum des E3 bietet Platz für vier Personen.

Karmann E3 – Kurzinfo

  • Akku: Lithium-Ionen-Batterien
  • Ladezeit/Steckdose: 8 Stunden
  • Reichweite: 200 km
  • Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h
  • PS: 50 bzw. 78

Laut Karmann ist die Batterie des E3 nach 8 Stunden Ladezeit an der Steckdose, vollgeladen. Mit einer vollen Batteriefüllung können bei einer Höchstgeschwindigkeit von 140 Stundenkilometer, Strecken von rund 200 Kilometern zurücklegen werden. Wegen des schweren Lithium-Ionen-Akkus bringt der Wagen ein Gewicht von 1.500 Kilogramm auf die Waage. Die Aufgabe des Partners EWE ist dabei, vor allem das Stromnetz mit dem E3 zu erforschen.

Informationstechnologie des Ewe Karmann E3

Der Energiekonzern EWE und Karmann haben sich bei dem E3 nicht nur auf den E-Antrieb, sondern auch auf die Entwicklung einer Informationstechnologie konzentriert. Diese wiederum soll vor allem den Datenaustausch zwischen dem Auto und den Ladestationen erlauben. Somit soll der E3 eine Ferndiagnose per GSM ermöglichen. Eines der Hauptziele bei der Entwicklung von Elektroautos ist vor allem die Kommunikation zwischen dem Wagen, dem Internet und Fahrer.

Momentan ist man bei Karmann und EWE noch damit beschäftigt ein System zu realisieren, mit dem man eine Abrechnung der Ladekosten völlig unabhängig vom Standort ermöglicht. Damit wäre der Fahrer des E3 nicht lokal gebunden, sondern kann die Akkus des Viersitzers jederzeit aufladen.

Nach jetzigen Informationen kann das Osnabrücker Unternehmen für die Batterie-Erforschung und der Informationstechnologie zum Datenaustausch auch mit einer Finanzspritze des Bundeswirtschaftsministeriums rechnen.

Preis des Ewe Karmann E3

Über den Preis und genauere Einzelheiten des E3 wollte sich Karmann bislang nicht äußern. Es bleibt abzuwarten, ob das Projekt E3 erfolgreich wird und das traditionsreiche Unternehmen Karmann wieder in die schwarzen Zahlen befördert.

Markteinführung des Ewe Karmann E3

Wenn alles nach Plan läuft, sollen sechs bis acht Prototypen gebaut werden, die für Feldversuche genutzt werden und somit wichtige Erfahrungen für die Serienproduktion ergeben, die voraussichtlich im Jahr 2012 geplant ist.

Linktipps:

Lesen Sie auch: Die Geschichte des Elektroautos

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Das Elektroauto Chevrolet Volt

April 9, 2012 by Andreas in Elektroautos, Modelle with 2 Comments
Elektroauto Chevrolet Volt

Der Chevrolet Volt ist der amerikanische Ableger des Opel Ampera und soll schon Ende dieses Jahres die Bänder verlassen und den kalifornischen Markt bedienen. Schon in den ersten Monaten will General Motors 4.000 bis 5.000 Volts bauen, im folgenden Jahr 2011 sollen dann zwischen 8.000 bis 10.000 Einheiten ausgeliefert werden. Je nachdem wie hoch der Ansturm auf den Volt sein wird, wäre der Hersteller bei voller Kapazität in der Lage rund 50.000 bis 60.000 Fahrzeuge im Jahr zu fertigen.

Das erste Vorserienmodell des Chevrolet ist bereits Ende März 2010 im US-Werk Hamtrack bei Detroit von den Bändern gerollt und diente dazu, sowohl den Fertigungsablauf als auch die Produktqualität genau unter die Lupe zu nehmen. Bislang steht noch nicht fest, wie hoch der Preis des Volt ist, Opel hat allerdings für den technisch baugleichen Ampera einen Preis von rund 37.000 Euro avisiert. Die mittlerweile noch extrem hohen Batteriekosten von rund 1000 Euro für eine Kilowattstunde Kapazität dürften einem geringeren Preis des Volt allerdings im Wege stehen. Trotzdem liegt das Elektroauto damit immer noch um einiges unter den Preisen der konkurrierenden Elektroautos, die momentan auf dem Markt zu haben sind oder in Kürze eingeführt werden.

Der Volt gehört zu den sogenannten “range extended vehicles”, beinhaltet also neben dem Elektromotor einen sogenannten Range Extender, um die Reichweite zu verlängern. Im rein elektrischen Betrieb soll der Volt somit rund 60 Kilometer fahren können, darüber hinaus fungiert der Verbrennungsmotor als Generator und erzeugt Strom für weitere 400 Kilometer. Obwohl die verbaute Lithium-Ionen-Batterie eine Kapazität von 16 kWh hat, wird davon nur rund die Hälfte benutzt, um die Haltbarkeit der Akkus zu erhöhen.

Da es bei Fahrzeugen mit einem Range Extender sehr schwierig ist Verbrauchsangaben zu machen hat General Motors bereits im vergangenen Jahr mitgeteilt, dass sich der Chevrolet Volt mit nur 1,02 Liter Benzin auf 100 Kilometer im Stadtverkehr begnügen soll, was einige Kritiker jedoch bezweifeln.

Nichts desto trotz sind die Betriebskosten deutlich billiger als bei einem reinen Benziner. Während ein gefahrener Kilometer im Chevrolet Volt nur rund zwei Cent kostet, schlägt er bei einem vergleichen Benziner mit einem Literpreis von 1,50 Euro mit zwölf Cent zu Buche. Wer somit im Jahr beispielsweise 20.000 Kilometer zurücklegt kommt auf eine Ersparnis von etwa 2000 Euro.

Um weiterhin mit der Konkurrenz mithalten zu können, sollte allerdings noch die Reichweite beim Volt sowie beim Ampera ein wenig ausgebaut werden.

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BMW Elektroauto Megacity Vehicle

April 9, 2012 by Andreas in Elektroautos, Modelle with 0 Comments
BMW Elektroauto Megacity Vehicle

Der Elektro-BMW kommt 2 Jahre vor dem ursprünglichen Termin. Ab 2013 kann man die Qualität der bayrischen Motorwerke auch in einem Elektroauto genießen.

Noch vor der Auto China 2010 machte es BMW-Chef Reithofer spruchreif: BMW bringt 2013 sein erstes Elektroauto in Serie auf den Markt. Der bayrische Automobilhersteller taufte seinen Stromer „Megacity Vehicle“. Daraus ist klar ersichtlich, dass sich dieser vor allem in den Großstadtdschungel dieser Welt bewegen wird.

Auf ihm wird aber kein BMW-Emblem prangen. Stattdessen wird der Stromer unter einer Submarke angeboten. Einige Fachleute tippen derzeit auf Mini. Vor allem bei der Materialauswahl möchte der Automobilkonzern Innovationsgeist beweisen. Es ist geplant, das der sehr leichte, aber auch hochfeste Verbundwerkstoff CFK (kohlefaserverstärkter Kunststoff) in großen Ausmaß den Weg ins „Megacity Vehicle“ finden wird.

Der BMW-Chef Norbert Reithofer spricht nur in den höchsten Tönen von dem Elektrofahrzeug: „Mit diesem innovativen und von Grund auf neu konstruierten Fahrzeug setzen wir ab 2013 neue Maßstäbe im Bereich der Elektromobilität. Unser Megacity Vehicle wird deutlich leichter als herkömmliche Fahrzeuge sein und in puncto Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette eine neue Bestmarke setzen”. Aber damit nicht genug, Reithofer weiters: “Dieses Fahrzeug wird die Automobilindustrie, wie wir sie heute kennen, in erheblichem Maße verändern”. Dabei spielt er vor allem an, dass BMW der einzige Hersteller ist, der mit einem Großserienfahrzeug auf den Markt gehen wird, dass mit Carbonfaser verstärktem Material ausgestattet ist.

Derzeit läuft eine Studie bei BMW, die dazu dient möglichst viele Informationen und Erkenntnisse über die Alltagsnutzung von Elektrofahrzeugen zu eruieren. Dafür wurde weltweit eine Versuchsflotte von 600 Mini E entsendet. 2011 startet dann ein weiterer Testbetrieb in China mit Elektrofahrzeugen auf Basis des BMW Concept ActiveE. Weiters wird in der Volksrepublik in Zukunft ein New Energy Vehicle angeboten, das mit dem Joint-Venture-Partner „Brilliance“ entwickelt und produziert wird.

Es gibt also noch viel auszuwerten für die Bayern. Das dürfte möglicherweise auch der Grund dafür sein, dass man in Bezug auf Preis, Reichweite oder Leistung des Megacity Vehicle bisher noch nichts in Erfahrung bringen konnte. Es bleibt also noch abzuwarten wie sich der Elektoflitzer im Vergleich mit der Konkurrenz schlagen wird.

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Elektroauto Heuliez Mia

April 8, 2012 by Andreas in Elektroautos, Modelle with 1 Comment
Elektroauto Heuliez Mia

Der französische Elektroautobauer Heuliez hat mit dem „ Mia“ auf dem vergangenen Autosalon in Genf einen neuen Mini-Van vorgestellt, der rein elektrisch unterwegs ist und bei dem der Leichtbau groß geschrieben wird.

Dass der Mia irgendwie an eine Art Miniatur-VW-Multivan erinnert ist kein Zufall, da der ehemalige VW-Designer Murat Günak auch bei diesem Projekt seine Finger im Spiel hatte. Während der Fahrer vorne auf einem Einzelsitz des nur 2,86 Meter langen Mia Platz nimmt befinden sich direkt dahinter zwei weitere Sitze für die anderen Insassen.

Ohne die innovativen Lithium-Phosphor-Akkus kommt das Fliegengewicht auf ein Gewicht von nur 550 Kilogramm und bringt es laut den Franzosen auf eine Höchstgeschwindigkeit von immerhin 110 Stundenkilometern km/h. Je nach Wunsch kann der Käufer zwischen drei Batterieversionen mit jeweils unterschiedlichen Reichweiten wählen, nämlich mit sechs, zwölf oder einer Speicherkapazität von 18 Kilowattstunden. Mit der kleinsten Batterie, die rund 70 Kilogramm auf die Waage bringt, kommt man auf eine Reichweite von 80 bis 100 Kilometer.

Allerdings ist bei dem Mia nicht nur der variierbare Stromspeichers neu, sondern auch der Akku selbst. Hierbei kommen statt den üblichen Lithium-Ionen-, die sogenannten Lithium-Phosphat-Akkus zum Einsatz, die zwar nicht so viel Energie speichern können, was jedoch bei dem Leichtgewicht Mia aber auch gar nicht nötig ist. Der Vorteil dieser Akkus ist, dass es nicht wie bei den Lithium-Ionen-Akkus zu Hitzeproblemen kommen kann, weswegen die Ingenieure auf eine Kühlung verzichten konnten. Dies hat bei der Entwicklung wiederum maßgeblich die Komplexität sowie die Kosten verringert. Ein weiteres Plus der Lithium-Phosphat-Akkus ist sicherlich die geringe Ladezeit. An einer normalen Steckdose sind die Akkus in nur zwei Stunden wieder voll aufgeladen, was sicherlich ein enormes Plus ist.

Nachdem der Mia vor kurzem in Genf sein Debut feierte ist der Minivan praktisch serienreif und steht jetzt kurz vor seiner Markteinführung. Die französische Firma Heuliez will noch in diesem Jahr 1500 und im nächsten Jahr ganze 10.000 Mia-Modelle von den Bändern rollen lassen. Mittlerweile hat man anscheinend auch schon in Deutschland, Frankreich sowie Skandinavien gefunden und wird demnächst loslegen die Werbetrommel zu rühren. Für den Mia muss man nach bisherigen Angaben von Heuliez rund 15.000 Euro auf den Tisch legen, wobei im Preis auch ein Standard-Batteriesatz enthalten ist.

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Elektroauto Mercedes SLS AMG E-Cell

April 8, 2012 by Andreas in Modelle with 0 Comments
Elektroauto Mercedes SLS AMG E-Cell

Das Elektroauto Mercedes SLS AMG E-Cell sieht nicht nur spektakulär aus; mindest genauso spektakulär sind auch die Daten des Elektroautos.

Die Elektroversion des Supersportwagens Mercedes SLS AMG steht ihrem Vorbild um fast nichts nach. Das Elektroauto Mercedes SLS AMG E-Cell beeindruckt vor allem durch seine Leistung, denn der elektrische Sportwagen hat nicht einen Elektromotor, sondern gleich vier.

Der fahrende Blitz soll ab 2013 tatsächlich zu kaufen sein; allerdings wird diese Möglichkeit nur für Personen bestehen, die einen größeren finanziellen Polster mitbringen.

Elektroauto Mercedes SLS AMG E-Cell – technische Details

Knallgelb leuchtet er uns an, die Flügeltüren Richtung Himmel gerichtet, als wolle er gleich davonfliegen. Das mit dem Fliegen entspricht wirklich beinahe der Realität, denn setzt man sich hinein und drückt das Gas- beziehungsweise Strompedal 11 Sekunden lang durch, hat man auch schon den Eckwert von 200 km/h erreicht – ja, bei der 2 handelt es sich keineswegs um einen Schreibfehler.

Um die berühmte 100-km/h-Marke zu erreichen, benötigt der E-Cell nämlich nur 4 Sekunden bei einem maximalen Drehmoment von 180 Nm; obwohl die Höchstgeschwindigkeit des Elektromodells doch deutlich unter jener des benzinbetriebenen Bruders (317 km/h) liegt.

Kurzinfo

Mercedes SLS AMG E-Cell

  • Preis: ab € 180.000,–
  • Reichweite: 150 bis 180 km
  • Akku: Lithium-Ionen-Polymer-Akku
  • Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h
  • PS/kW: 533/392

Die Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h stellt aber wahrscheinlich die Meisten zufrieden, die Wert auf hohes Tempo legen. Ermöglicht werden diese beeindruckenden Zahlen durch eine spezielle Bauweise: Der E-Cell besitzt nicht einen Elektromotor, sondern gleich einen an jedem Rad. Diese vier Antriebe schaffen je 12.000 Umdrehungen und erbringen zusammen eine sagenhafte Leistung von 533 PS / 392 kW. Statt eines Schaltgetriebes existiert eine fixe Übersetzung, was das ohnehin einfache Bedienen des Wagens zusätzlich erleichtert.

Auf der Detroit Auto Show 2011 bezeichnete Daimler-Chef Dieter Zetsche das Elektroauto Mercedes SLS AMG E-Cell als den „technisch fortschrittlichsten Supersportwagen in der 125-jährigen Geschichte des Automobils“. Womit er womöglich recht hat, denn das Fahrgefühl wird von ersten Testern als brillant bezeichnet, Klima- und Musikanlage bedient man per Touchscreen und die oben erwähnten Werte lassen jedes andere bisher bekannte Elektroauto sowieso uralt aussehen.

Wie viel beträgt eigentlich die Reichweite? Wer denkt, bei einem solchen Geschoss müsste wenigstens die zu schaffende Kilometeranzahl leiden, täuscht sich: Mit geschätzten 150 bis 180 Kilometern bewegt sich der E-Cell auch hier im oberen Bereich.

Akkuleistung des Elektroautos Mercedes SLS AMG E-Cell

Die 324 Akkuzellen, welche diese Distanz ermöglichen, funktionieren dank Lithium-Ionen und befinden sich hinter den Sitzen, im Mitteltunnel sowie vor der Spritzwand, und leisten 48 kWh. Da AMG ein Rekuperationssystem (Energierückgewinnung beim Bremsen) eingebaut hat, werden die Akkus erheblich entlastet.

Mercedes SLS AMG E-Cell – Preis & Markteinführung

Bis zur Markteinführung 2013 soll das Elektroauto Mercedes SLS AMG E-Cell noch optimiert werden, obschon technisch gar nicht mehr viel verbessert werden kann. Geplant ist eine Kleinserie, weil massentauglich wird der E-Cell wohl nie sein. Dafür ist er schlicht zu sehr Sportwagen und nichts für die schmale Brieftasche. Man schätzt, dass die elektrische Rakete 180.000 bis 250.000 Euro kosten wird.

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