Elektroautos

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Einfach mal ein Elektroauto ausleihen

Februar 15, 2012 by Vanessa in Elektroautos with 0 Comments

Die Frage, um die sich eigentlich alles dreht ist: Was ist der Unterschied eines Elektroautos zu meinem gewöhnlichen Auto? Den Neugierigen geht es dabei einerseits natürlich um Fakten wie Umwelt und Preis, aber letztendlich zählt doch, wie sich das Fahrzeug fährt. Wie liegt es auf der Straße? Was macht ihm die Witterung aus? Wie lange kann ich mit ihm fahren? Was für ein Image haben Elektroautos im Moment? Um zu informieren, was sich momentan auf dem Elektroautomarkt tut, haben wir uns auch letzte Woche im Internet nach Neuigkeiten rund um das Thema E-Mobilität bei Fahrzeugen umgeschaut. Ein Überblick:

Auf der Messe Elektroautos testen

Fiat 500Wie fährt sich ein Elektroauto? Diese Frage können Interessierte spätestens nach der Messe Auto Mobil International (AMI) in Leipzig beantworten. Dort haben Besucher, wie der Focus schreibt, die Möglichkeit, E-Autos unverbindlich zu testen. Besonders attraktiv ist, dass eine spontane Spritztour auf Autobahnen und Straßen in der Nähe des Messegeländes realisierbar ist. Mehrere Hersteller sind mit ihren Elektrofahrzeugen vertreten und bringen Autofahrer hinsichtlich der Testfahrten den Gebrauch von Elektroautos im Alltag näher. Die Messe Auto Mobil International (AMI) findet vom 2. Bis 10. Juni 2012 statt und hat an allen Messetagen von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Wie ein E-Auto heißen muss

Namen sind nur Schall und Rauch. Anderer Ansicht ist die Düsseldorfer Agentur Nambos, die die Benennungen der Elektroautos näher unter die Lupe genommen hat, wie RP online berichtet. Lob erntet zum Beispiel der Opel Ampera für seinen sprechenden Namen. International bekannt ist, dass Ampere die Basiseinheit für Stromstärke ist. Ob die Namensgebung damit zusammenhängt, dass 2011 nur etwa 2000 Bürger sich für ein Elektroauto entscheiden konnten, ist nur Spekulation. Fest steht jedoch, dass die Agentur Nambos den Namen „iMIEV“ aus dem Hause Mitsubishi nicht gerade für preiswürdig befindet, da der Deutsche die Bezeichnung im ersten Moment mit einem unangenehmen Geruch verbindet.

Elektroautos im Winter bewegen weiterhin

Die Mainpost weiß Positives über die Wintertauglichkeit von Elektroautos zu berichten: Gerade ältere Modelle der Fahrzeugwelt zicken bei Minusgraden gerne mal herum, wenn es ums Anspringen geht. Aber wie verhält es sich mit Elektroautos? Bad Neustadt gilt als Modellstadt zum Thema E-Mobilität, sodass Mitarbeiter von Bauhof und Stadtwerken wohl Vertrauen entgegengebracht werden kann, wenn sie behaupten, die E-Autos würden keinerlei Probleme beim Starten machen. Explizit handelt es sich bei den verlässlichen Fahrzeugen um den Renault Kangoo und den Citroën Saxo. Nichtsdestotrotz muss erwähnt werden, dass die Reichweite aufgrund der laufenden Heizung, die bei Temperaturen unter null selbstverständlich zum Einsatz kommt, geringer ist. Ein weiterer Grund für die reduzierte Leistung – es handelt sich um etwa zehn bis zwanzig Kilometer – ist schlichtweg die Kälte.

Elektroautos sollen lauter werden

Geringe Lautstärke von Elektroautos Für Autoinsassen sind leise Fahrzeuge in der Regel eine feine Sache. Fahrer und Beifahrer können sich problemlos unterhalten oder die Lieblingsmusik kann ohne störende Motorengeräusche laufen. Spiegel online schreibt nun über die Lautstärke von Elektroautos. Die Fahrzeuge sind nicht nur umweltfreundlich, sondern auch extrem leise. Was zunächst wie ein Vorteil klingt, kann jedoch auch eine Gefahr bedeuten: Besonders in der Zone 30, wo die Autos relativ langsam fahren und deswegen so gut wie keine Laute von sich geben, kann dies eine Gefahr für Fußgänger bedeuten. Deshalb hat der Opel Ampera beispielsweise eine Fußgängerhupe, die lediglich dazu dient, Passanten auf das Elektrofahrzeug aufmerksam zu machen. Für alle anderen „Schleicher“ soll es künftig verschiedene Lösungen geben, beispielsweise künstlich erzeugte Fahrzeuggeräusche.

Batterien für Elektroautos sind zukunftsträchtige Investitionen

Reuters Deutschland schreibt über die neuste Investition des Chemiekonzerns BASF: Das Unternehmen konzentriert sich im Moment sehr auf das Thema Batterietechnik und hat in diesem Rahmen die Firma Ovonic Battery Company in den USA gekauft – für schlappe 58 Millionen. Damit hat BASF freie Hand auf 97 Patente und Patentanmeldungen des amerikanischen Unternehmens. Sinn macht der Kauf natürlich auch im Hinblick auf Elektroautos: Batterietechnik ist in Zusammenhang mit der Verbesserung der Reichweite von Elektroautos ein unabdingbares Beschäftigungsfeld. Auch spannend: Erst vor kurzem kaufte BASF Teile der amerikanischen Firma Sion Power, welche Akkus für E-Fahrzeuge und Elektrogeräte herstellt.

Bildquellen: Karabag / AP

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Elektroautos setzen sich bei Kennern durch

Februar 15, 2012 by Vanessa in Elektroautos, Technik with 0 Comments

Elektroautos im Winter, Elektroautos in der Werbung, Elektroautos in der Wissenschaft – in den unterschiedlichsten Lebensbereichen beschäftigen sich Menschen inzwischen mit Elektroautos, obwohl die Bilanz für die mit Strom betriebenen Karossen oft negativ ausfällt. Eine gesunde Skepsis gegenüber technischen Neuerungen hat es und wird es immer geben, wenn wir zum Beispiel an die Einführung des Computers oder des Handys denken. Über das “Schmackhaftmachen” von Elektroautos gibt es im Folgenden – neben anderen aktuellen Meldungen – eine Studie von einem Professor der Uni Duisburg-Gießen, die zeigt: Wer sich mit Elektrofahrzeugen beschäftigt, steht ihnen positiver gegenüber als Laien.

Wendiges Fliegengewicht von Suzuki

Suzuki100 Kilometer mit drei Liter Benzin fahren? Das kann laut RP ONLINE der Suzuki G70. Vorgestellt werden soll der Spritsparer beim Genfer Autosalon, der vom 8. Bis 18. März stattfindet. Seinen ersten Auftritt überhaupt hatte das Fahrzeug schon im Dezember 2011 auf der Toyko Motor Show. Damals trug es allerdings noch den Namen „Regina“. Optisch ist das E-Auto an seinen stromlinienartigen Seiten zu erkennen, die für einen geringen Luftwiderstand sorgen. Darüber hinaus ist das 3,55 Meter lange und 1,63 Meter breite Fahrzeug sehr leicht, was das Vorankommen beziehungsweise die Stromeinsparung ebenfalls begünstigt. Wer in Genf dabei ist, den erwartet ferner die Studie Swift EV Hybrid von Suzuki. 30 Kilometer kann das E-Auto fahren. Erst dann müssen die Akkus per 0,66-Liter-Benziner wieder aufgeladen werden.

Bilanz 2011: 50.000 zugelassene Elektrofahrzeuge auf der ganzen Welt

Nicht enden wollen die Spekulationen, ob Elektroautos nun im Kommen sind oder ein kurz aufflackerndes Phänomen in der Autowelt, das aufgrund minimaler Rentabilität wieder erlischt. Eine Statistik des Center Automotive Research (CAR), angesiedelt in der Uni Duisburg Essen, veröffentlichte für 2011 nun eine Zahl: 1.808. So viele Elektroautos wurden vergangenes Jahr in Deutschland zugelassen. Das Portal „Mein Elektroauto“ diskutiert nun, ob dies positiv oder negativ zu sehen ist und kommt zu dem Schluss: Ansichtssache. Immerhin 101 Privatpersonen sind unter dieser nicht ganz unerheblich klingenden Zahl. Wie sieht es global in punkto Elektroautos aus? 50.000 E-Fahrzeuge wurden auf der ganzen Welt 2011 zugelassen. Laut Expertenmeinung sei die fehlende Kaufprämie in Deutschland der Grund, warum hierzulande weniger E-Autos gekauft würden als in Frankreich, den USA und natürlich China.

Eisige Temperaturen vertragen sich nicht mit Elektroautos

Gefunden im Weser Kurier: Wie sicher ist mein Elektroauto? Was ist, wenn plötzlich der Akku leer ist? Und wie reagiert mein Fahrzeug eigentlich auf Kälte? Die letzte Frage ist in diesen temperaturarmen Tagen wohl besonders interessant für potenzielle Elektroautofahrer. Grundsätzlich macht dem E-Auto Kälte natürlich nichts aus, aber dem Fahrer, der das Wageninnere beheizen will. Heizung und Gebläse wiederum verbrauchen Strom, sodass die Batterie für das Fahrvergnügen nicht mehr die volle Kapazität liefern kann. Statt 120 Kilometer Reichweite muss der Fahrer mit gut 20 Kilometer weniger rechnen, wenn er es in seinem Fahrzeug mollig warm haben will. Frieren oder fahren heißt die Devise. Experimentiert wurde diesbezüglich anlässlich eines E-Home-Projekt, bei dem die Tester nicht nur mit E-Fahrzeugen von Eon-Avacon ausgestattet wurden, sondern auch mit heimischen Fotovoltaik-Anlagen.

Probieren geht über Studieren: E-Car-Sharing gegen Elektroauto-Skeptiker

Was müssen wir tagein, tagaus über Elektroautos lesen? Kritisiert werden in den Medien häufig die schwache Reichweite sowie der hohe Preis der Fahrzeuge. Darüber hinaus existieren noch nicht ausreichend Ladesäulen, sodass man mal eben zum „Strom tanken“ fahren kann. Der Spiegel schreibt nun über eine Studie, die zeigt, dass die Einstellung gegenüber Elektroautos positiver wird, wenn Tester sich die Fahrzeuge auf der Straße „zur Brust“ genommen haben. 226 Testpersonen wurden im Laufe der vergangenen Monate von einem Professor für Automobilwirtschaft an der Uni Duisburg-Essen mit Elektroautos – dem Smart E, dem Nissan Leaf, dem Opel Ampera und dem Toyota Prius Plug-In-Hybrid – konfrontiert. Die zunächst vermehrt skeptischen Teilnehmer zeigten nach Fahrt samt Lademanöver gesteigertes Interesse an Elektrofahrzeugen. Fazit des Forschers: E-Car-Sharing nimmt den Bürgern die Skepsis vor E-Autos.

Nicht von diesem Stern: Spacy Elektroauto-Werbung zum Super Bowl

ChryslerWie kann man auf Elektroautos aufmerksam machen? Diese Frage beantwortet sich aktuell wunderbar an einem Beispiel: Werbung in Zusammenhang mit dem Super Bowl. Wer sich das Fußball-Event ansieht, bekommt gleichzeitig einen Werbespot von Chevrolet zu sehen, der Aufsehen erregen dürfte. Nicht erwähnt werden muss eigentlich, dass die Plätze für Werbeclips beim Super Bowl aufgrund der immensen Zuschauerzahl einen regelrechten Run der Unternehmen auslösen. In diesem Fall kommt Chevrolet mit dem Elektroauto Volt zum Zug. Aufhänger des Clips sind Außerirdische, die sich fasziniert von der Erfindung Elektroauto zeigen. Wer neugierig auf den Spot ist, kann ihn unter Mein Elektroauto ansehen.

Bildquellen: Suzuki / General Motors / Youtube

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Was Elektroautos leisten können

Februar 15, 2012 by Vanessa in Elektroautos with 0 Comments

Wir können unsere Hände falten. Wir können Papier falten. Und jetzt sogar Elektroautos. Das Faszinosum Elektroauto entwickelt sich mit rapider Geschwindigkeit. Selbst wenn E-Autos kontroverse Diskussionen hervorrufen, rechtfertigen sich ihre Vorteile mit immer neuen Innovationen und überzeugen Käufer. Täglich finden sich in den Medien neue Berichte über Elektroautos, von denen eine Auswahl an dieser Stelle aufbereitet ist. Los geht es mit Neuigkeiten aus Österreich…

Frischer Wind für Österreich auf dem Elektroautomarkt

Elektroauto Nissan LeafNach wie vor zeigen Privatkunden Zurückhaltung beim Kauf von Elektroautos, wie nachrichten.at schreibt. Fast alle der 631 Elektrofahrzeuge, die 2011 zugelassen worden sind, sind Unternehmen, Kommunen oder Vereine. Wissenswert ist in diesem Zusammenhang, dass juristische Personen beim Erwerb eines Elektroautos Zuschüsse erhalten, was für Privatpersonen nicht gilt. Darüber hinaus schrecken die meisten potenziellen vor den hohen Preisen – der Mitsubishi i-MiEV kostet rund dreimal mehr als ein vergleichbarer PKW mit konventionellem Antrieb – von E-Autos zurück. Verantwortlich für das verhaltene Interesse an Elektrofahrzeugen ist möglicherweise auch das noch sehr geringe Angebot. Bislang gibt es neben dem bereits genannten Mitsubishi nur den C-Zero von Citroen und den iOn von Peugeot, die eine beinahe identische Konstruktionsweise aufweisen. Hoffen lässt die ins Auge gefasste Aktion von Renault und Nissan, die in Österreich neben Opel und Toyota in Kürze Schule machen wollen.

Neues Portal beantwortet Fragen von Elektroautomobilisten

Gemeinsam mit YellowMap AG hat der ADAC das Portal SmartTanken.de  ins Leben gerufen, das als zentrales europäisches Verzeichnis für Elektro-Tankstellen gedacht ist, so schreibt infocomma. Benutzbar ist die Plattform mit der Möglichkeit des sozialen Netzwerkens und des Herunterladens von Apps für jedermann – vom Verbraucher bis hin zu Unternehmen, wobei der Elektroautofahrer mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt stehen soll. Wo finde ich die nächste Elektrotankstelle? Wie viel kostet mein Strom im Vergleich zu anderen Anbietern? Wie funktioniert eine Ladestation für mein Fahrzeug? Diese und ähnliche Fragen sollen auf SmartTanken.de beantwortet werden.

Experiment Elektroauto: Toyota produziert zurückhaltend E-Fahrzeuge

Vorsicht oder vornehme Zurückhaltung zeigt Toyota laut des Portals mein-elektroauto.com hinsichtlich der beiden E-Fahrzeuge RAV4 und IQ: Der Hersteller will die Elektroautos nur in geringer Anzahl auf den Markt bringen. Grund dafür ist, dass zunächst die Kundenresonanz abgewartet werden will. Angeboten werden sollen die PKWs deswegen auch erst in den USA, wobei die am wenigsten skeptischen Kunden hinsichtlich Elektroautos in Asien beim tatsächlichen Kauf der elektrischen Autos wohl nicht zu überbieten sind. Für Europa hat Toyota noch keinen Verkaufsstart verlautbaren lassen. Die Reichweite des Elektrofahrzeugs IQ EV beträgt etwa 80 Kilometer, beim RAV4 EV sollen es zwischen 130 und 190 sein.

Akku-Laufzeit bei Elektroautos ergiebiger als gedacht

Akku von DaimlerImmer wieder wird die Reichweite der Elektroautos kritisiert oder zumindest skeptisch beäugt. Was tun, wenn ich plötzlich ohne Ladestation auf weiter Flur stehe? Forscher der Technischen Universitäten Braunschweig haben nun herausgefunden, dass die Reichweite der Elektrofahrzeuge oftmals lediglich nicht ausgenutzt wird. Mehr als 300 Kilometer weit könnte ein Auto laut der Wissenschaftler mit einer Akku-Füllung kommen, so berichtet der Focus – nachgelesen bei den VDI Nachrichten. Notwendig dafür wäre allerdings ein Dreiganggetriebe, das zum Kraftübertragen auf der Vorderachse angebracht wird. 326 Kilometer können damit theoretisch – ohne zwischendurch aufladen zu müssen – zurückgelegt werden.

Automobiles Origami oder E-Fahrzeug zum Falten

Klappräder sind wohl fast jedem ein Begriff. Autos, die sich falten lassen, haben hingegen durchaus Innovationscharakter. Ein faltbares Elektroauto entwickelten laut carIT das Institute of Technology in Massachusetts und baskische Ingenieure. Warum diese Erfindung Sinn macht? Zum einen kann das Modell „Hiriko Citycar“ mit seiner Umweltfreundlichkeit glänzen, da es mit vier Elektromotoren ausgestattet ist. Zum anderen liegt natürlich auf der Hand, dass das Auto aufgrund seiner Funktionalität enorm platzsparend ist. Zu enge Parklücken dürften für den „Hiriko Citycar“ demnach kein unlösbares Problem darstellen, da er sich immerhin um einen guten Meter verkürzen lässt. 12.500 Euro lässt das Fahrzeug sich für Privatkunden kosten und ist ferner EU-gefördert. Zu haben ist das flexible Auto, das primär im Bereich Car-Sharing eingesetzt werden soll, ab 2013.

Bildquellen: EPA (Bild 1) / Daimler (Bild 2)

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Elektroautos wecken Forscherdrang

Januar 17, 2012 by Vanessa in Technik with 0 Comments

Elektroautos sind immer noch Neuland. E-Wägen haben viele Anhänger, aber auch viele Gegner. Das Für und Wider steht nahezu täglich in den Zeitungen. Fakt ist aber, dass Elektroautos nicht auf dem absteigenden Ast sind, sondern durchaus die Fahrzeuge der Zukunft sein könnten. Dies zeigt, dass nahezu alle Automobilhersteller sich mit dem Thema auseinandersetzen und Forschungen veranlassen. Die neuesten Erkenntnisse der vergangenen Tage sind hier – ohne Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben – zusammengefasst.

Renault punktet mit erschwinglichem E-Auto


Bildquelle: Picture Alliance / dpa-tmn

Als klarer Vorreiter im Bereich der Elektroautos hat sich Frankreich herauskristallisiert. Auch auf dem deutschen Markt macht das Nachbarland mit Elektrofahrzeugenvon Renault oder PSA Peugeot Citroën von sich reden, wie die Berliner Morgenpost schreibt. Um die Dimensionen des potentiellen Marktführers einschätzen zu können: Laut Vorstandschef von Renault Deutschland will der Automobilhersteller bis 2020 einen Marktanteil von zehn bis 15 Prozent erreichen, wenn bis dahin tatsächlich eine Million E-Autos auf Deutschlands Straßen fahren. Gegen den oft kritisierten horrenden Preis von Elektroautos haben die Franzosen mit dem Twizy für 7000 Euro ein Gegenbeispiel auf den Markt gebracht. Einziges Manko: Das Gefährt ist “nur” ein Mix aus Roller und Auto.

Elektroautos von VW im Test

Im Gegensatz zu Renault ist Volkswagen noch in der Testphase, was Elektroautos anbelangt. Seit Juni des vergangenen Jahres wurden achtzig Golf Blue-e-Motion in deutschen Großstädten erprobt. Die Wirtschaftswoche schreibt über eine erste Bilanz: Nicht nur, dass von den achtzig Elektroautos eine halbe Million Kilometer zurückgelegt wurde; vonseiten der Testfahrer kamen für Volkswagen wertvolle Anregungen bezüglich des gewünschten Preis-Leistungsverhältnisses von Elektroautos. Alltagstaugliche Fahrzeugtechnik ist ein weiterer Faktor, der im Rahmen des Tests für VW klarer geworden ist und den Automobilhersteller in Sachen Elektroautos bald in einer Reihe mit Mitsubishi, Renault, Nissan und demnächst Smart stehen lassen könnte. Die größte Hemmschwelle ist wohl nach wie vor, als Elektroautofahrer plötzlich ohne Strom auf weiter Flur zu stehen.

BMW, Siemens und Vattenfall testen neues Elektroauto


Bildquelle: BMW / Wikipedia

Von einem noch ganz frischen Testversuch des Elektroautos ActiveE von BMW berichtet das Portal Mein Elektroauto. Seit Mitte Dezember beschäftigen sich die Tester, darunter auch Siemens und Vattenfall, mit dem neuen Elektrofahrzeug aus dem Hause BMW. 30 ActiveE stehen den Testern – Flottenkunden sowie Privatnutzern – zur Verfügung. Neben der Alltagstauglichkeit zielen BMW, Siemens und Vattenfall darauf ab, erneuerbare Energien sinnvoll zu nutzen, um die Reichweite des E-Fahrzeugs sowie die Technik weiter zu verbessern. Geplant ist, 2012 etwa 1000 Fahrzeuge des Typs ActiveE zu verkaufen. Für Statistiker: Das BMW-Elektroauto weist eine Höchstgeschwindigkeit von 145 Kilometer pro Stunde bei einer Reichweite von maximal 160 Kilometern auf.

ADAC bewertet Opel Ampera

Unter der Lupe des ADAC befand sich kürzlich das Elektrofahrzeug Opel Ampera, wie stromauskunft.de schreibt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Für das Kriterium Umwelt gab es eine 1,3, für den Motor eine 1,6. Die Gesamtnote liegt bei 2,1. Weniger Freude macht der hohe Preis: 48.000 Euro lässt sich das E-Auto kosten. Vorteilhaft ist, dass das Auto ohne Ladestation auskommt, sondern zum Aufladen an eine gewöhnliche Steckdose angedockt werden kann. Bis zu 80 Kilometer können damit immerhin zurückgelegt werden. Weitere 500 Kilometer sind im Bereich des Möglichen, wenn anschließend der Benzinmotor des Opel Ampera ins Spiel kommt.

Audi forscht: Strom in Elektroautos soll zielführender arbeiten

Forschungsdrang in punkto Elektroautos beweist auch Audi, wie Auto-Presse.de berichtet: Eine Forschungsgemeinschaft – bestehend aus Automobilherstellern, Zulieferern, Halbleiterherstellern und Universitäten aus acht Ländern Europas – entwickelt Ideen und Konzepte, wie Ausfälle der Sensor-, Steuer- und Kommunikationssysteme bei Elektroautos der Vergangenheit angehören könnten. Neben Audi als Förderer wirken auch Daimler, Bosch, Conti-Temic, Infineon sowie die TU Dortmund mit. Ziel ist vor allem die Reduzierung von Gewicht und Kosten, aber auch die Entwicklung einer Technik, die sicher vor elektromagnetischen Einflüssen ist.

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Elektroautos sind auch im Winter Thema

Dezember 21, 2011 by Vanessa in Technik with 0 Comments
Elektroauto von Smart

Sind Elektroautos die Fahrzeuge der Zukunft? Woche für Woche erscheinen zahlreiche Publikationen in Zeitungen, Zeitschriften und im Internet, die Lesern die Meinungsbildung erleichtern. Ob zukunftsträchtige Entwicklungen oder Rückschläge in der Elektroautobranche – an dieser Stelle wird wöchentlich eine Auswahl der wichtigsten Neuerungen zum Thema Elektroautos zusammengefasst.

Reichweite und Thermometer gehen Hand in Hand

Aus aktuellem Anlass schreibt Boulevard Baden über Elektroautos im Winter: In der frostigen Jahreszeit müssen Elektroautofahrer sich einer Sache bewusst sein: Anders als bei gewöhnlichen Wägen macht die Außentemperatur E-Autos hinsichtlich der Reichweite sehr wohl etwas aus. Aufgrund dessen ist der Blick auf das Thermometer für Besitzer von E-Autos von großer Bedeutung. Als Beispiel fungiert laut der Sachverständigenorganisation in Stuttgart der Citroën C-Zero, der bei einer Temperatur von minus fünf Grad Celsius nur die Hälfte der Reichweite schafft, die er bei plus 22 Grad leisten könnte.

Chinesen schätzen Elektroautos mehr als Deutsche

Die Top-Abnehmer im Hinblick auf Elektroautos sind die Deutschen nicht: Die Zeit schreibt von einer neuen Studie des Autozulieferers Continental, laut der die größten Absatzchancen für Elektroautohersteller in China liegen. 14 Prozent der Chinesen können sich vorstellen, sich ein E-Auto zu kaufen. Bei den Deutschen sind es lediglich vier Prozent. Noch zögerlicher sind die USA mit zwei Prozent und die Franzosen mit einem Prozent. Als problematisch gilt, dass Elektroautos oft schon nach 150 Kilometern aufgeladen werden müssen. Allerdings sieht VW als Tester von 80 Golf-Elektroautos durchaus Potenzial in den Fahrzeugen, wenn sie als Alltagsautos beziehungsweise in Städten genutzt werden.

Elektroauto-Boom bis 2020?

Eine positive Zukunft verheißt auch das Fraunhofer-Institut IAO den Elektrofahrzeugen, wie das Online-Magazin Motor-Traffic.deschreibt. Angeblich sollen bis 2020 über eine Million Elektroautos das Bild der deutschen Straße prägen. Im Allgemeinen hängt das jedoch auch mit der Tatsache zusammen, dass in neun Jahren auf der ganzen Welt fünfzig Prozent mehr Autos als heute verkauft werden, wenn die Prognosen eintreten. Verheißungsvoll klingt allerdings, dass immerhin rund fünf Prozent der Autos den Elektrofahrzeugen zuzurechnen sind.

E-Autos müssen sicher sein

Aber wer produziert eigentlich die bereits existierenden Elektroautos? Während die deutschen Elektroautohersteller bislang eher dünn gesät sind, punkten mittlerweile die ausländischen, importierenden Hersteller, die da wären: Renault mit den Modellen Kangoo und Fluence ZE, Mitsubishi mit iMiev, Citroën mit dem C-Zero und Peugeot mit dem I-On. Ein Jahr müssen die Deutschen noch warten, bis ihre Landesmänner den i3 von BMW und den eUP von VW auf den Markt bringen. Darüber berichtete der Tagesspiegel auch im Hinblick auf die aktuellen Diskussionen zum Thema Sicherheit von Elektroautos, die die deutschen Hersteller künftig gewährleisten wollen.

Anzahl von Elektroautos in Deutschland regt zum Nachdenken an

Liest man im Stern, dass in Deutschland bisher erst 101 Elektroautos von Privatpersonen erworben wurden, fragt man sich, was der Wirbel um die mit alternativen Energien betriebenen Fahrzeuge soll. Ist der Umweltgedanke wirklich nur ein Aufpolieren des Firmenimages? Oder ist die Bürokratie schuld an der schleppenden Entwicklung? Wie dem auch sei: Es gibt auch durchaus Modelle im Bereich der Elektroautos, die für den Ottonormalverbraucher denkbar wären, beispielsweise der iMiev von Mitsubishi mit einer immerhin „ausreichenden“ Reichweite, die einen nicht nach wenigen Kilometern am Straßenrand liegen lässt.

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Elektroautos erleben Innovationen

Dezember 11, 2011 by Vanessa in Elektroautos, Modelle with 0 Comments

Produktion eines Fiat 500Elektroautos sind in aller Munde. Ob Politiker oder Automobilhersteller – sie alle rühren kräftig in den Werbetrommeln, um die umweltfreundliche Art des Fahrens weiter voranzutreiben. Bislang sind unsere Straßen zwar noch von wenigen dieser strombetriebenen Fahrzeugen bevölkert, jedoch steigt das Interesse und die Sensibilität für Elektroautos, wie an zahlreichen Veröffentlichungen in den Medien erkennbar ist. Was sich in der ersten Dezemberwoche im Bereich der E-Autos getan hat, haben wir für Sie zusammengefasst:

Fiat 500 verwandelt sich in Elektroauto

Sie kommen frisch aus der Fabrik und werden schon umgebaut, aber nicht ohne Grund: Im Moment baut der Mobilitätsdienstleister Mosolf 200 fabrikneue Fiat 500 zu Elektroautos um. Als Auftraggeber fungiert die Firma Karabag aus Hamburg, welche an Entwicklung, Bau und Vertrieb von Elektrofahrzeugen arbeitet. Bereits in den nächsten Wochen werden die sogenannten 200 Karabag New 500 e ausgeliefert, zunächst allerdings nur an Firmenkunden in der Region Hamburg. Ferner plant Mosolf künftig Solarcarports, eine Ladeinfrastruktur sowie Windkraftanlagen zu installieren, so AMZ (Auto – Motor – Zubehör).

Elektroautos zum Ausleihen

Seit Anfang Dezember können in Paris gegen eine Leihgebühr Elektroautos ausgeliehen werden, schreibt das Liechtensteiner Volksblatt. „Autolib‘“ heißt das neue Leihsystem, das insgesamt 250 Leihwägen, sogenannte „Bluecars“, in der französischen Hauptstadt sowie den Vorstädten bereitstellt. Bis Mai sieht die Stadt vor, 3000 Elektroautos an 1200 Stationen anzubieten. Aufgeladen werden muss der „Bluecar“ nach etwa 250 Kilometern. Zwar muss das Gefährt nicht an der ursprünglichen Leihstation abgegeben werden, jedoch fahren Autolib‘-Angestellte die Wägen dorthin zurück. Dieses Faktum des Energieverlusts kritisieren Umweltschützer an dem Verleihsystem und plädieren für traditionelles Carsharing. Generell gilt Frankreich im Bereich der Elektroautos als Vorreiter, was mit dem günstigen französischen Atomstrom zusammenhängt.

Nissan, BMW und VW zeigen neue Elektroautos

Ein Auto ohne jeglichen Kohlenstoffdioxid-Ausstoß, das vollkommen elektrisch betrieben wird, stellte Nissan auf der Automesse „Tokyo Motor Show“ im japanischen Tokio vor. „Pivo3“, Nachfolger des „Pivo2“ nennt sich laut Der Westen das Wunderfahrzeug, das jedoch erst in fünf Jahren auf den Markt kommen soll. Für Eilige gibt es bereits ab Februar den mit Batterie betriebenen Leaf aus dem Hause Nissan. Der Wagen könne bei Stromausfall teilweise auch als Energielieferant für Privathaushalte eingesetzt werden. Auf deutschem Boden glänzt BMW mit dem 5er mit Hybrid Antrieb und VW mit dem Cross Coupé, das aufgrund des Plug-In-Hybridantriebs 2,7 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen soll. Erscheinungstermine wurden bislang noch nicht bekannt gegeben.

Daimler lädt Autos ohne Stromkabel auf

Elektroauto von Daimler Der Donaukurier berichtet über das Aufladen von Elektroautos ohne Stromkabel im Hause Daimler. Wenn die Elektrofahrzeuge über besonderen Ladespulen geparkt werden, ist ihr Akku im Nu wieder voll. Dies funktioniert ganz und gar automatisch. Voraussetzung ist, dass die Wägen selbst eine dieser Ladespulen eingebaut haben. Ab März geht das erste Testauto, eine mit Ladespule präparierte A-Klasse, ins Rennen.

VW und Ford forschen an leichten Materialien für Elektroautos

Zwischen VW und Ford existiert laut Reuters Deutschland eine neue Kooperation: Zusammen mit anderen Partnern haben die beiden Automobilhersteller vor, die Entwicklung von Elektroautos zu begünstigen. Der Fokus soll auf besonders leichten Karosserien liegen, da die schweren Akkus der bisherigen Wägen nur etwa 200 Kilometer Wegstrecke zurücklegen können. Weitere Partner, die beteiligt sind, sind ThyssenKrupp, Hydro Aluminium sowie die Technische Hochschule Aachen. Die Koordination übernimmt VW. Materialien, mit denen die Hersteller herumexperimentieren, sind Aluminium, Kunststoff sowie Kohlefaserbauteile. VW und Ford sind damit maßgebliche Wegbereiter für die Erfüllung des Plans der Bundesregierung: bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen fahren zu lassen.

 

Bildquellen: © 2011 amz.de – Mosolf macht aus Fiats E-Mobile, Technik, © Reuters Deutschland

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