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Elektroauto Reva NXR
Das Elektroauto Reva NXR steht für indische Elektromobilität. Reva ist eine Marke des Unternehmens Reva Electric Car Company mit Sitz im indischen Bangalore. Die Tochtergesellschaft wurde von der indischen Maini Group und dem amerikanischen Konzern AEV LLC gegründet und erhält Unterstützung von diversen US-Investoren. Momentan wird in Bangalore ein neues Montagewerk mit einer Kapazität von 30.000 Autos pro Jahr gebaut. Mittlerweile werden Reva-Elektroautos in über 24 Ländern verkauft und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.
Reva NXR – Technische Details & Akkuleistung
Das Elektroauto Reva NXR vereint eine moderne, gefällige Karosserie mit aktueller Technik und echter Alltagstauglichkeit. Mit einer Länge von nur 3,28 Metern eignet sich der Reva NXR bestens als Auto für die Stadt.
Laut dem Hersteller beträgt die Reichweite des maximal 104 km/h schnellen Viersitzers immerhin 160 Kilometer; vorausgesetzt man bestellt den NXR in der Version “Intercity”, der mit Lithium-Ionen-Akku, anstatt mit Blei-Akku ausgerüstet ist.
Wie bei vielen anderen Elektroautos beträgt die normale Ladezeit acht Stunden, wohingegen die Akkus mit der Schnellladung in nur 90 Minuten voll sind.
Emergency Charge des Reva NXR
Reva NXR – Kurzinfo
- Akku: Lithium-Ionen-Akku
- Ladezeit/Steckdose: 8 Stunden
- Reichweite: 160 km
- Höchstgeschwindigkeit: 104 km/h
Sind die Batterien leer, hat man die Möglichkeit eine 15-minütige “Notladung” durchzuführen, dank der man weitere 40 Kilometer zurücklegen kann.
Das Reva REVive-System
Hoch hinaus wollen die Inder mit ihrem neu entwickelten “REVive”-System, die der Sorge um die Reichweite entgegenwirken soll. Die Fahrer müssen sich bei dem System nur per Telefon oder per SMS mit Reva in Verbindung setzen, damit eine Fernaufladung vorgenommen werden kann.
Neben dem NXR will Reva im kommenden Jahr auch den sogenannten NXG auf den Markt bringen, der als Zweisitzer mit einem Targa-Dach konzipiert wurde. Laut Reva sind sowohl der NXR als auch der NXG mit der Weltneuheit ausgerüstet.
Reva NXR – Preis & Markteinführung
Preislich startet der Reva NXR ab 19.900 Euro, wobei der Reva NXR dann über die in die Jahre gekommene Blei-Akku-Technologie verfügt, die sowohl Leistung als auch Reichweite beschränkt. Wer in seinem NXR hochmoderne Lithium-Ionen-Batterie vorfinden will, muss stolze 30.900 Euro hinlegen, wovon laut Reva die Hälfte allein auf den leistungsstarken Energiespeicher entfällt.
Auf dem Gebiet der Elektromobilität handelt es sich bei der indischen Marke um einen Vorreiter, da das Unternehmen bereits mehr als 3.000 Elektroautos absetzen konnte, was in dem Segment eine äußerst beeindruckende Zahl darstellt. Der europäische Marktstart des Reva NXR, ist für dieses Jahr geplant.
Elektroauto Cadillac Converj
Das Elektroauto Cadillac Converj, ein viersitziges Cadillac-Coupé, wurde erstmals auf der Detroit Motor Show im vergangenen Jahr vorgestellt und sorgte dort für große Begeisterung.
Obwohl man die edle GM-Konzerntochter Cadillac in der Vergangenheit eigentlich nur mit großen und Sprit schluckenden Autos in Verbindung brachte, ist der Autobauer schon seit einiger Zeit auf den “Grünen Zweig” gekommen und will im Jahr 2012 sein neues Elektroauto Cadillac Converj auf dem Markt einführen. General Motors hat somit die Zeichen der Zeit erkannt und setzt auf Elektroautos.
Cadillac Converj – Technische Details
Cadillac Converj-Kurzinfo
- Akku: Lithium-Ionen-Batterie
- Ladezeit/Steckdose: 8 Stunden
- Reichweite: 64 km
- Höchstgeschwindigkeit: 161 km/h
- Leistung: 120 KW, ca. 163 PS
Die Leistung des Elektromotors beträgt 120 Kilowatt und schickt bei Bedarf ein maximales Drehmoment von 370 Newtonmeter an die Vorderräder. Die Höchstgeschwindigkeit liegt laut Cadillac bei immerhin 161 km/h. Mit dem verbauten Bremsenergie-Rückgewinnungssystem wird zusätzliche Energie bei jedem Bremsvorgang wieder zurück in die Batterien gespeist. Den aktuellen Energiefluss hat dann der Fahrer jederzeit in einem Display auf dem Armaturenbrett im Auge.
Falls der Batterie der Saft ausgeht, schaltet sich automatisch der sogenannte “Flex Fuel”-Verbrennungsmotor hinzu, der vergleichbar wie ein Generator fungiert und damit die Reichweite um einige 100 Kilometer erhöht. Dank der innovativen Flex Fuel-Technik kann der Fahrer den Motor mit Bioethanol und Benzin betreiben.
Beim Design setzte Cadillac auf ihre typischen Erkennungsmerkmale wie die senkrechten Scheinwerfer und den V-förmigen Kühlergrill. Für eine höhere aerodynamische Effizienz wurde der Unterboden des Converj komplett verkleidet. Des Weiteren sucht man Außenspiegel bei dem Coupe vergeblich, diese sind durch kleine Kameras ersetzt worden, welche dem Fahrer auf einem Display einen perfekten Rundumblick liefern.
Elektroauto Cadillac Converj – Akkuleistung
Im rein elektrischen Betrieb garantiert Cadillac eine Reichweite von 64 Kilometern, danach schaltet sich automatisch ein normaler Verbrennungsmotor als Generator hinzu, der die Akkus wieder auflädt. Natürlich kann der Fahrer die verbauten Lithium-Ionen-Batterien auch an jeder normalen Steckdose in acht Stunden wieder voll aufladen, bei einer Spannung von 240 Volt vergehen dagegen nur drei Stunden, bis die Akkus wieder voll sind. Daneben verfügt der Converj über ein regeneratives Bremssystem sowie ein mit Solarzellen bestücktes Panoramadach, welches zusätzlichen Strom liefert.
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Elektroauto von Proton/Detroit Electric e63 & e46
Foto: Detroit Electric e63
Der Autohersteller Proton aus Malaysia will gemeinsam mit dem niederländischen Konstrukteur Detroit Electric ein günstiges Elektroauto für den europäischen Markt fertigen. Nachdem die Verhandlungen von Detroit Electric mit VW und GM kurzfristig gescheitert waren, entschloss man sich zu einem Kooperationsvertrag mit Proton.
Kooperation zwischen Proton und Detroit Electric
Dieser sieht vor zwei Proton-Modelle zu Elektroautos umzubauen und diese als Detroit Electric zu verkaufen. Leichte optische Änderungen am Fahrzeug sollen die Eigenständigkeit des Elektroautos ausdrücken. Wenn weiterhin alles nach Plan läuft, könnten die ersten Modelle schon in der ersten Hälfte dieses Jahres in Europa und China verkauft werden. Kurz darauf soll dann auch der Marktstart in den USA folgen.
Im ersten Jahr liegt das Verkaufsziel der beiden Unternehmen bei rund 40.000 Einheiten, ab dem Jahr 2012 sollen dann 270.000 Fahrzeuge von den Bändern rollen. Noch im selben Jahr könnten eigene Fabriken in Malaysia über 400.000 elektrische Antriebe bauen. Nichtsdestotrotz sind Detroit Electric und Proton weiterhin auf der Suche nach Partnern in Europa und den USA, um das Modellangebot zu vergrößern.
e 63 Detroit Electric e 46 – Technische Details
Die zwei Proton-Modelle haben unterschiedliche Reichweiten und werden rein elektrisch, ohne einen Verbrennungsmotor zur Reichweitenverlängerung, angeboten. Als Energiequelle dient ein von Detroit Electric entwickeltes System mit hochmodernen Lithium-Polymer-Batterien.
Detroit Electric-Kurzinfo
- Akku: Lithium-Polymer-Batterie
- Ladezeit/Steckdose: 5 – 8 Stunden
- Reichweite: 180 – 320 km
- Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h
- Leistung: 75 KW, ca. 100 PS
Die Basis des 4,48 Meter langen “e63″ bildet zum Großteil der Proton Persona, während der 15 Zentimeter kürzere „e46“ auf dem Proton Gen2 beruht. Beide Modellvarianten werden von einem “Magnetic Flux”-Elektromotor angetrieben, der eine Leistung von 75 Kilowatt erzeugt und ein maximales Drehmoment von 350 Newtonmeter freisetzt. Damit sprinten die Fahrzeuge in rund 8 Sekunden auf 100 Stundenkilometer und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h.
Die beiden Detroit Electric Elektroautos e63 und e46, bringen 1.225 beziehungsweise 1.240 Kilogramm auf die Waage und können je nach Kundenwunsch mit verschiedenen Batterien bestückt werden.
Akkuleistung der Detroit Electric Elektroautos
Die Qual der Wahl; der Kunde hat die Möglichkeit zwischen zwei Akkuvarianten zu wählen.
Die simple Ausführung hat eine Kapazität von 25 Kilowattstunden und ermöglicht eine Reichweite von rund 180 Kilometern. Der Aufladevorgang dauert mit einer normalen Steckdose acht Stunden, während sich die Zeit bei Starkstromnutzung auf rund drei Stunden verringert. Daneben kann man die beiden Modelle mit einer Schnellladung auf 90 Prozent der Kapazität in zwanzig Minuten laden.
Die Akkuvariante mit 40 Kilowattstunden Kapazität ermöglicht dagegen eine höhere Reichweite von 320 Kilometern. Die Ladezeit beträgt hier lediglich fünf Stunden, wohingegen die Schnellladung in einer halben Stunde vollzogen ist.
Elektroautos von Proton & Detroit Electric – Preis
Je nach Ausstattung sollen die Preise der Elektroautos zwischen 23.000 und 33.000 US-Dollar liegen.
Linktipp: www.proton.com
Elektroauto Lightning GT
Die Automanufaktur Lightning Car aus Großbritannien hat den Lightning GT bereits Mitte des Jahres 2007 präsentiert und will nun gegen den Elektro-Sportler aus dem Hause Tesla antreten. Der Brite ist nicht nur optisch eine Augenweide, sondern mit seinen rund 700 PS auch bärenstark. Nach dem benzingetriebenen Lightning GT schickt das Unternehmen jetzt das Elekroauto Lightning GT ins Rennen. Seine enorme Kraft schöpft der Sportler aus hochmodernen Lithium-Titanat-Akkus, welche ihre Power an die vier Radnaben-Elektromotoren weitergeben.
Lightning GT – Technische Details
Jeder der vier Radnaben-Elektromotoren leistet stolze 175 PS, wodurch eine Leistung von 700 PS und ein Drehmoment von 750 Newtonmetern, freigesetzt werden. Für den Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 vergehen dabei gerade mal vier Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit geben die Briten mit 210 km/h an. Pro Stück bringen die Radnabenmotoren von PML Flightlink rund 25 Kilogramm auf die Waage und sind allesamt auf eine maximale Drehzahl von 2.000 U/min beschränkt.
Akkuleistung des Lightning GT
Bei den Akkus haben die Briten auf Firma Altairnano gesetzt, die ganz neue Dimensionen bei der Leistung erzielt haben. Der sogenannte Lithium-Titanat-Akku ist eine Weiterentwicklung des normalen Lithium-Ionen-Akkus, bei der die Grafit-Anode durch eine nanostrukturierte Lithiumtitanat-Anode ersetzt wurde. Das Akkupaket wiegt laut Lightning mit einer Gesamtkapazität von 35 kWh gerade mal 190 Kilogramm. Durch den großzügigen Einsatz von leichten Faserverbundwerkstoffen bringt der Wagen selbst rund 1.400 Kilogramm auf die Waage.
Lightning GT – Kurzinfo
- Akku: Lithium-Titanat-Akku
- Ladezeit/Steckdose: 8 Stunden
- Reichweite: 400 km
- Höchstgeschwindigkeit: 210 km/h
- PS: 700
Wer jetzt denkt man muss das Elektroauto Lightning GT nach dem Ausritt stundenlang an die Steckdose anschließen, der irrt. Mit Hilfe von Starkstrom und einer 480-Volt-Dreiphasen-Steckdose sollen die Batterien innerhalb von nur zehn Minuten wieder voll aufgeladen sein und eine Reichweite von 400 Kilometern garantieren. An einer normalen Steckdose vergehen wie bei den meisten anderen Elektroautos auch rund acht Stunden, bis die Akkus wieder voll sind.
Nach 15.000 Ladevorgängen sollen die “NanoSafe”-Akkus immer noch 85 Prozent ihrer Kapazität bereitstellen, was ein extrem guter Wert ist. Auch bei den Bremsen geht Lightning mit seinem GT neue Wege. Bei der Verzögerung wird die Energie in sogenannten Super-Kondensatoren zwischengespeichert, womit bis zu 85 Prozent der kinetischen Energie rückgewonnen werden.
Die Lightning GT Markteinführung
So wie es aussieht, können sich Tesla mit ihrem Roadster und dem neuen Viersitzer sowie Fisker mit dem Karma bald auf einen neuen Konkurrenten einstellen. Die Interessenten des Lightning GT, der voraussichtlich Ende dieses Jahres ausgeliefert wird, müssen vor der Bestellung schon mal rund 20.000 Euro überweisen, um dann bei der Abholung die restlichen 180.000 Euro hinzublättern.
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Elektroauto Ewe Karmann E3
Bereits im letzten Jahr hat der angeschlagene Autozulieferer Karmann und der Energiekonzern EWE ihr gemeinsam entwickeltes Elektroauto E3 präsentiert. Bis vor wenigen Jahren war das traditionsreiche Unternehmen der größte Cabrio-Hersteller Europas; im vergangenen Jahr wurde Insolvenz gemeldet. Allerdings könnte jetzt die erst vor Kurzem gegründete Tochter “Karmann E-Mobil GmbH” die Zukunft des Zulieferers sichern. Neben der erfolgreichen Entwicklung und dem Bau des E3 arbeiten die Ingenieure bereits an einem Elektrokleintransporter, der im nächsten Jahr erstmals getestet werden soll.
Ewe Karmann E3 – Technische Details
Angetrieben wird die Steilhecklimousine von einem 37 Kilowatt starkem Synchronmotor, der für kurze Zeit, zum Beispiel beim Anfahren, bis zu 57 kW leisten soll. Der Innenraum des E3 bietet Platz für vier Personen.
Karmann E3 – Kurzinfo
- Akku: Lithium-Ionen-Batterien
- Ladezeit/Steckdose: 8 Stunden
- Reichweite: 200 km
- Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h
- PS: 50 bzw. 78
Laut Karmann ist die Batterie des E3 nach 8 Stunden Ladezeit an der Steckdose, vollgeladen. Mit einer vollen Batteriefüllung können bei einer Höchstgeschwindigkeit von 140 Stundenkilometer, Strecken von rund 200 Kilometern zurücklegen werden. Wegen des schweren Lithium-Ionen-Akkus bringt der Wagen ein Gewicht von 1.500 Kilogramm auf die Waage. Die Aufgabe des Partners EWE ist dabei, vor allem das Stromnetz mit dem E3 zu erforschen.
Informationstechnologie des Ewe Karmann E3
Der Energiekonzern EWE und Karmann haben sich bei dem E3 nicht nur auf den E-Antrieb, sondern auch auf die Entwicklung einer Informationstechnologie konzentriert. Diese wiederum soll vor allem den Datenaustausch zwischen dem Auto und den Ladestationen erlauben. Somit soll der E3 eine Ferndiagnose per GSM ermöglichen. Eines der Hauptziele bei der Entwicklung von Elektroautos ist vor allem die Kommunikation zwischen dem Wagen, dem Internet und Fahrer.
Momentan ist man bei Karmann und EWE noch damit beschäftigt ein System zu realisieren, mit dem man eine Abrechnung der Ladekosten völlig unabhängig vom Standort ermöglicht. Damit wäre der Fahrer des E3 nicht lokal gebunden, sondern kann die Akkus des Viersitzers jederzeit aufladen.
Nach jetzigen Informationen kann das Osnabrücker Unternehmen für die Batterie-Erforschung und der Informationstechnologie zum Datenaustausch auch mit einer Finanzspritze des Bundeswirtschaftsministeriums rechnen.
Preis des Ewe Karmann E3
Über den Preis und genauere Einzelheiten des E3 wollte sich Karmann bislang nicht äußern. Es bleibt abzuwarten, ob das Projekt E3 erfolgreich wird und das traditionsreiche Unternehmen Karmann wieder in die schwarzen Zahlen befördert.
Markteinführung des Ewe Karmann E3
Wenn alles nach Plan läuft, sollen sechs bis acht Prototypen gebaut werden, die für Feldversuche genutzt werden und somit wichtige Erfahrungen für die Serienproduktion ergeben, die voraussichtlich im Jahr 2012 geplant ist.
Linktipps:
- Elektroauto Ewe Karmann E3 von dem Stromkonzern EWE.
- Karmann E-Mobil GmbH
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Elektroauto Audi e-tron
Auch die VW-Tochter Audi forscht und entwickelt seit einigen Jahren auf dem Gebiet der alternativen Antriebstechnologien. Während andere Autobauer meistens auf kleine Elektro-Stadtflitzer setzen, hat Audi vor Kurzem mit dem neuen „e-tron“ einen rassigen Hochspannungs-Renner an den Start gebracht.
Mittlerweile existiert sogar schon die bereits zweite Variante des Concept-Cars, die wesentlich kompakter gestaltet wurde und gleichzeitig auch an Gewicht verloren hat. Noch in diesem Jahr will Audi das Elektroauto e-tron, von dem abgasfreien Sportler eine Kleinserie auf den Markt bringen und im Jahr 2012 dann mit der Produktion von rund 1.000 e-tron-Elektroautos, so richtig durchstarten.
Audi e-tron – Technische Details
Optisch ist der Flitzer mit seinem genialen Design ein absoluter Hingucker. Er basiert auf der verkürzten Audi R8-Plattform und greift aus diesem Grund auch beim Design die wesentliche Linienführung von dem Mittelmotor-Sportler auf. Mit einer Länge von nur 3,93 Metern und einer Breite von 1,74 Metern ist er in etwa vergleichbar groß wie ein VW-Polo.
Statt den 313 PS wie beim ersten e-tron, der auf der vergangenen IAA in Frankfurt sein Debüt feierte, wird die zweite Variante des Elektro-Sportlers von zwei Elektromotoren mit gemeinsam 204 PS angetrieben, die ein enormes Drehmoment von 2.650 Newtonmeter an die beiden hinteren Räder freigeben.
Hiermit ist der Spurt auf Tempo 100 in gerade mal 5,9 Sekunden erledigt, die Höchstgeschwindigkeit hat Audi auf 200 Stundenkilometer begrenzt. Im Gegensatz zu dem ersten e-tron wurde das Gewicht der Neuauflage von anfangs üppigen 1.600 auf nun 1.350 Kilogramm gesenkt. Damit bringt das Coupe in etwa soviel wie ein VW-Golf auf die Waage.
Audi e-tron – Akkuleistung
Audi e-tron – Kurzinfo
- Akku: Lithium-Ionen-Batterien
- Ladezeit/Starkstrom: 2 Stunden
- Reichweite: 250 km
- Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
- PS: 204
Nichts geändert hat sich bei der Reichweite der zweiten Auflage des e-tron. Mit einer Stromfüllung, die an der normalen Steckdose circa 11 Stunden dauert, kann eine Distanz von rund 250 Kilometern problemlos bewältigt werden. Bei der Betankung mit Starkstrom sind die Akkus in nur zwei Stunden wieder voll aufgeladen. Die Energie ist dann in den 399 Kilogramm schweren Lithium-Ionen-Batterien gespeichert, die hinter der Fahrgastzelle Platz finden, was wiederum für eine Gewichtsverteilung von 40 zu 60 sorgt.
Zubehör des Audi e-tron
Natürlich dürfen bei dem e-tron auch diverse Assistenzsysteme nicht fehlen, die den Fahrer ständig mit zahlreichen Informationen versorgen. Eines davon ist eine Kamera, die automatisch den Gegenverkehr sowie die Fahrspuren erkennt und parallel die Sichtweite misst. Falls nun ein Auto entgegen kommt, blendet der e-tron das Licht teilweise aus, während das Kurvenlicht zielgenau die Kurven ausleuchtet, bevor der Fahrer eine Lenkradbewegung vornimmt.
Preis des Audi-tron
Mit einem Preis von geschätzten 150.000 Euro ist der neue Strom-Sportler von Audi sicherlich kein Schnäppchen und bleibt vorerst wohl einem exklusiven Kundenstamm vorbehalten.
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Elektroauto Byd e6
Hinter dem Firmenkürzel Byd steckt der Name “Build Your Dreams”, was man mit “Bau dir deine Träume” übersetzen kann. Und Träume wollen die Chinesen mit ihrem neuen Elektro-Minivan namens „e6“ auch verwirklichen. Der Autobauer selbst bezeichnet sein 4,55 Meter langen e6 als ein familienorientierten Crossover, der vor Innovationen nur so strotzt und fünf Insassen Platz bietet. Das Design allerdings ist nicht ganz neu, wenn man einmal die Linienzüge des Honda FR-V genauer unter die Lupe nimmt.
Technische Details
Doch das soll nicht entscheidend sein, vielmehr hat sich Byd um die Technik, genauer gesagt den Antrieb des e6 gekümmert.Die verbauten Radnabenmotoren werden mit Strom von Lithium-Ionen-Eisenphosphat-Batterien gespeist, die dem e6 eine Reichweite von stolzen 330 Kilometern verleihen. Aus dem Stand auf Tempo 100 sprintet der rund zwei Tonnen schwere Crossover mit Hilfe der drehfreudigen Elektromotoren in gerade mal acht Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 140 km/h.
Akku
Elektroauto Byd e6 – Kurzinfo
- Akku: Lithium-Ionen-Eisenphosphat-Batterien
- Ladezeit: 2 Stunden
- Reichweite: 330 km
- Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h
- PS: 217 Vorderachse, 54 Hinterachse
Auch das Wiederaufladen der Akkus vergeht fast genauso schnell, an speziellen Ladestationen sollen die Energieträger in nur 10 Minuten zur Hälfte wieder gefüllt und innerhalb von zwei Stunden komplett geladen sein. Das Ganze kann man laut den Chinesen 2.000 bis 4.000 malwiederholen, bis die Akkus ersetzt werden müssen.
Untergebracht sind die recht schweren Lithium- Ionen-Eisenphosphat-Batterien, welche zu 100 Prozent recyclingfähig sind, crashsicher unter den Sitzen am Wagenboden. Obwohl die Akkus mit 3,3 Volt zwar eine geringere Spannung als die normalen Lithium-Ionen-Batterien haben, können sie doch eine Reihe von Vorteilen ins Feld führen.
Neben den hohen Entladeströmen, der hohen Dauer- und Spitzenlast besteht auch keine Explosionsgefahr infolge einer Sauerstoff-Abscheidung bei Überladung. Daneben sind die Akkus wie zuvor schon erwähnt Hochstrom-ladefähig, was sicher einer der größten Vorteile ist. Um die Kraftverteilung kümmern sich an der Vorderachse 217 PS, während hinten 54 weitere PS schieben.
Sicherheit
Im Bezug auf das Crashverhalten des Byd e6 ist der Hersteller bislang noch ein unbeschriebenes Blatt. Spätestens bei der Markteinführung in Europa wird sich zeigen, ob das Crossover-Modell verspricht was es hergibt und ob auch die vagen Leistungsdaten der Realität entsprechen.
Markteinführung
Der Einführungspreis soll laut den Chinesen bei rund 30.000 Euro liegen. Bereits in diesem Jahr soll das Elektroauto BYD e6 auf dem US-Markt eingeführt werden und dort für Furore sorgen. Ob der Konzern sein neues Modell auch nach Deutschland bringen will steht bislang noch nicht fest.
Wenn alles nach Plan läuft will Byd bis zum Jahr 2015 größter chinesischer Autobauer werden und bis 2025 die Weltspitze erobern, was allerdings noch ein steiniger Weg werden könnte.
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Das Elektroauto Fisker Karma
Der neue Fisker Karma S wurde erst vor kurzem dem Publikum auf dem Genfer Autosalon gezeigt und erfreute sich dort großer Beliebtheit. Ein speziell entwickeltes Aluminium Space-Frame, welches das Fahrgestell des Karma bildet, verbindet eine extrem hohe Festigkeit und Steifigkeit. Dies wiederum verleiht der weltweit ersten Plug-in-Hybrid-Oberklassenlimousine mit Elektroantrieb erstaunliche Fahreigenschaften.
Den Space Frame haben die Ingenieure von Fisker Automotive um den Serienhybrid-Antriebsstrang namens Q-DRIVE herum entwickelt und schon beim Entwicklungsprozesses zahlreiche Patente eingereicht. Der Q-DRIVE besteht im wesentlichen aus einem 2,0 Liter-Turbolader-Motor, einem Lithium-Ionen-Akku und der 403 PS starken Antriebseinheit im Heck des Karma. Mit einer vollen Batterieladung kommt der Karma rein elektrisch 50 Meilen weit und beschleunigt in 5,8 Sekunden von 0 auf 60 Meilen. Die Höchstgeschwindigkeit gibt das Unternehmen mit 125 Meilen pro Stunde an. Durch den Verbrennungsmotor, der bei Bedarf Strom produziert verlängert die Reichweite auf rund 300 Kilometer.
Bei der Entwicklung des Karma Aluminium Space Frame wurde darauf geachtet, dass eine extrem hohe Torsionssteifigkeit anliegt und das Space Frame im Hinblick auf andere Modellvarianten leicht veränderbar sein sollte.
Das Rückgrat des Karma stellt die speziell konstruierte Mittelkonsole dar, welche zentral durch den ganzen Wagen verläuft. Sie übernimmt auch die Funktion der Torsionswelle, die Front- und Hecksektionen des Karma miteinander verbindet. Heraus kam ein industriell führender Space Frame, welcher eine ausreichende Basis in allen Belangen für den neuen Karma bildet.
Der Innenraum ist aus edlem Leder, Aluminium und Holz ausgestattet und sorgt für Clubatmosphäre. Auf Wunsch kann vom Kunden allerdings auch eine Öko-Variante gewählt werden, bei der dann nur Holz von abgestorbenen Bäumen sowie Textilien verwendet wird.
Auch bei der Sicherheit sorgt der Karma für sehr gute Resultate und übertrifft schon jetzt die weltweiten Schutz- und Crashstandards. Mit einem patentierten Frontalaufprallschutz in Kombination mit einer mehrfach gehärteten Aluminium-Stauchbox wird die Aufprallenergie bei einem Unfall von den Insassen abgelenkt.
Verstärkte Komponenten aus dem sogenannten Dualphasenstahl in den B-Säulen und Türen garantieren daneben einen umfassenden Seitenaufprallschutz.
Die viertürige Limousine kommt auf eine Länge von 4,99 Meter, eine Breite von 1,98 Meter und erreicht eine Höhe von nur 1,33 Meter. Verantwortlich für das Design des Karma war der Firmengründer Henrik Fisker, der schon Modelle für Aston Martin, Jaguar und Ford gezeichnet hat.
Wenn weiterhin alles nach Plan läuft soll bis zum Jahr 2012 soll auf die Viertürer-Version des Karma zwei Varianten sowie eine zweite günstigere Linie folgen, welche dann in einer Großserie anlaufen könnte.
Elektroauto Renault Fluence Z.E.
Während für die meisten Autohersteller Elektroautos noch Zukunftsmusik ist und sie nur mit diversen Studien aufwarten können, hat der französische Autobauer Renault die künftige Serienversion des Renault Fluence Z.E. vorgestellt. Somit liegen die Franzosen mit ihren Plänen zur Elektromobilität genau im Zeitplan, da schließlich im nächsten Jahr die ersten Elektroautos in ausgewählten Märkten verkauft werden sollen.
Mit einer Länge von 4,75 Metern ist die stattliche Limousine Renault Fluence Z.E. 13 Zentimeter länger als das Schwestermodell mit dem Verbrennungsmotor. Dies ließ sich jedoch nicht vermeiden, da man den Platz hinter den Rücksitzen für den auswechselbaren Batterieblock benötigte, ohne aber die Platzverhältnisse für die Fond-Passagiere zu verringern.
Der Kunde kann den viertürigen Stromer in der Farbe Energieblau und blau schimmernder Renault Rhombe ordern. Außer an dem fehlenden Motorgeräusch ist der Fluence Z.E. auch an den neu geformten Lufteinlässen und Heckleuchten zu erkennen. Im Innenraum fällt dem Fahrer sofort der fehlende Drehzahlmesser auf, der bei der Limousine durch ein Display mit diversen Informationen zum Elektroantrieb ersetzt wurde.
Unter der Haube des Fluence Z.E. kommt ein Synchronmotor zum Einsatz, der 95 PS leistet und ein maximales Drehmoment von 226 Newtonmetern entfaltet. Der hochmoderne und auswechselbare 250 Kilogramm schwere Lithium-Ionen-Akku verfügt über eine Kapazität von 22 kWh und ist platzsparend hinter den Fondsitzen verbaut.
Mit voll aufgeladenen Batterien kommt der Fluence Z.E. auf eine maximale Reichweite auf bis zu 160 Kilometer, wozu allerdings auch die Rückgewinnung der Bremsenergie seinen Beitrag leistet. Wegen der doch nicht allzu großen Reichweiten ist der Stromer für längere Fahrten noch nicht geeignet. Für Pendler, die täglich zur Arbeit in Ballungsräumen fahren, ist er aber mit Sicherheit eine gute Alternative zum Benziner oder Selbstzünder.
Beim Laden bietet der Fluence Z.E. verschiedene Möglichkeiten, egal ob Standardladung, Schnellladung oder dem blitzschnellen Wechsel des ganzen Akku. An einer normalen Haushaltssteckdose ist die Batterie innerhalb von sechs bis acht Stunden wieder voll aufgeladen, was ideal für Autofahrer mit einer Garage oder einem Stellplatz ist. An einer 400-Volt-Drei-Phasen-Kraftstrom¬steckdose mit 32 bis 63 Ampere Ladestrom geht es natürlich noch schneller, hier vergehen per Schnellladung nur rund 30 Minuten bis der Akku voll ist. Das sogenannte Quickdrop-System, welches den Wechsel der Batterie innerhalb von nur drei Minuten ermöglicht, ist die schnellste Methode um mit seinem Fluence Z.E. wieder loszufahren.
Das im nächsten Jahr erscheinende Serienmodell wird mit Sicherheit ebenso erschwinglich sein wie die meisten anderen Modelle der Franzosen.
Smart Fortwo Electric Drive
Auch Smart wird in Sachen Elektroantrieb konkret. Schon ab Mitte November 2009 läuft der kleine Elektroflitzer Smart Fortwo Electric Drive in Hambach vom Band. Im Vergleich zu seinem Vorgänger ist der Elektro-Zwerg der bereits zweiten Generation mit einer modernen Lithium-Ionen-Batterie ausgerüstet, welche platzsparend zwischen den Achsen untergebracht wurde.
Nach dem Start der Serienproduktion des Smart Fortwo Electric Drive sind bereits 1.000 Fahrzeuge produziert worden, die schon Ende vergangenen Jahres an ausgewählte Kunden ausgeliefert wurden. Sie wurden vorerst in wichtigen Metropolen Europas und in den USA im Rahmen von diversen Mobilitätsprojekten in Kundenhand übergeben, um Rückmeldungen aus dem Einsatz unter den realen Alltagsbedingungen zu erhalten.
Ab dem Jahr 2012 wird der Elektro-Smart dann Teil des ganz normalen Produktprogramms von Smart sein und in Großserie gehen. Auch der Vertrieb des Fortwo Electric soll ganz normal über die Smart-Center erfolgen. Alleine wegen der Fertigung des umweltfreundlichen Stadtflitzers hat Daimler am Standort Hambach bereits einen zweistelligen Millionen Betrag investiert.
Um den Antrieb kümmert sich in dem Elektro-Smart ein 30 Kilowatt starker Elektromotor im Heck, der ein Drehmoment von 120 Newtonmetern bereitstellt, womit der Sprint auf Tempo 60 in nur 6,5 Sekunden vergehen soll. Smart hat die Höchstgeschwindigkeit des Fortwo Electric Drive auf 100 km/h begrenzt.
Mit einer vollen Batteriefüllung beträgt die Reichweite immerhin 115 Kilometer. Die neu entwickelten Lithium-Ionen-Batterien kommen vom US-Hersteller Tesla und verfügten über eine Kapazität von 14 kWh. Aufgeladen werden sie an einer normalen 220 Volt-Steckdose, wobei dafür rund acht Stunden vergehen. Für eine Fahrstrecke von 30 bis 40 Kilometer ist allerdings eine Ladezeit von drei Stunden ausreichend sein.
Wegen der Leistungscharakteristik des Elektromotors kommt der kleine Elektroflitzer mit nur einer einzigen Getriebeübersetzung aus, womit das Schalten der Vergangenheit angehört. Wenn man Rückwärts fahren will ändert sich lediglich die Drehrichtung des Motors.
Zum Preis hat Smart bislang noch keine Angaben gemacht, jedoch dürfte er nicht viel höher sein als der auf dem Niveau der Konkurrenz.
